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DIE 12 MINERALSTOFFE – DIE 15 ERWEITERUNGSMITTEL

Nr.5 Kalium phosphoricum

empfohlene Potenzierung

D 6

biochemischer Zusammenhang

Die Kalium phosphoricum wird in Verbindung mit der Nummer 8 dazu verwendet, Gewebe aufzubauen.

Dieser Mineralstoff ist aber auch für den Körper „das” Antiseptikum. Wenn also eindringende Krankheitskeime oder was immer „desinfizert” werden müssen, braucht der Organismus dringend Moleküle der Nummer 5. Üblicherweise stehen sie zur Verfügung. Wurden sie aber zum Beispiel durch sehr große Beanspruchung verbraucht, es ist ja auch das Energiesalz, muss Gewebe zerlegt werden, damit der Organismus an die notwendigen Moleküle der Nummer 5 herankommt.

Das geschieht bei sehr hoher Temperatur, damit dann auch der Transport schnell vor sich geht. Das ganze stellt für den Organismus einen dramatischen Ablauf dar, deshalb die große Eile durch die hohe Temperatur. Wenn dann bei solchen Vorgängen die Nummer 5 gegeben wird, wird nicht das hohe Fieber bekämpft, sondern die Notwendigkeit des hohen Fiebers aufgehoben. Kalium phosphoricum bindet im Körper das Lezithin und damit für die Energie zuständig.

zwanghafte charakterliche Struktur, die zu Mängeln bei diesem Mineralstoff führt

übertriebener Einsatz im Leben

Unangemessenheit in der Beantwortung bzw. Reaktion auf das Leben und seine Anforderungen

Überforderung der eigenen Möglichkeiten  

zunehmende Distanzierungsfähigkeit von den Zwängen

Den Blick von den Möglichkeiten der anderen weg auf die eigenen richten; die Anforderungen an sich, die vom Blick auf die Wunschvorstellungen und Ideale kommen, auf das eigene mögliche Maß reduzieren; auf das Eigene schauen und etwas daraus machen; bei sich nachfragen, was ansteht, woran zu arbeiten ist; die eigene Sichtweise um die der anderen bereichern, indem versucht wird, sie zu verstehen; nicht die anderen, sondern sich verändern; aus der Diktatur idealistischer Betrachtungs- und Handlungsweisen in eine menschlich warme und barmherzige Lebensart sich befreien.

von der Überforderung der eigenen Lebensmöglichkeiten zur angemessenen Forderung an das eigene Leistungsvermögen; durch die Arbeit an sich eine Einstellung beziehungsweise Haltung gewinnen, die die Möglichkeiten der Verwirklichung des Eigenen ins Blickfeld rückt; von allen überfordernden und belastenden Gedanken weg hin zu einer Einstellung, die Bilder aufkommen läßt, die das Leben aufbauen; Ermutigung und Wachheit ermöglichen eine lebensbejahende Einstellung; die durch Überforderung und Überfrachtung entstandene Verkürzung des Lebens verlassen in Richtung eines behutsamen Umganges mit sich selbst und den eigenen Möglichkeiten.

Der Versuch, sich ins Leben der anderen hinein zu drücken, bei ihnen anzukommen, sich damit die Lebensberechtigung zu verdienen, kostet viel Aufwand; ganz gleich, ob es durch Leistung oder entsprechende Darstellung versucht wird.

Die Berechtigung zum eigenen Leben ist schon durch die Existenz vorhanden.

Die befreiende Einstellung zu diesem Mineralstoff heißt: „Ich muss nicht mehr von mir verlangen, als ich zu leisten im Stande bin!”

emotionaler Zusammenhang

Die durch einen starken Mangel hervorgerufene Entmutigung, die Schwäche der Nerven und die unter Umständen auftauchende Weinerlichkeit kann mit diesem Mineralstoff abgeschwächt werden. Die auftauchende Platzangst, durch die man es sich nicht zutraut, quer über einen großen freien Platz zu gehen, kommt auch von einem Mangel an Mut, was auf einen Mangel an diesem Mineralstoff hinweist. Durch die alltägliche Nahrung erwartet der Organismus eine Energiezufuhr, welche aber meistens nicht erfolgt, so dass nach dem Essen sehr bald wieder ein starkes Hungergefühl auf den Mangel an diesem Mineralstoff hinweist.

Zeichen im Gesicht

eingefallene Schläfen, matter Glanz der Augen, aschgrau um das Kinn – kann sich aber über das ganze Gesicht ausbreiten

Speicher im Körper

Schläfen, Milz, Nerven

Vorkommen in der Nahrung

Fisch, Nüsse, Getreide, Bohnen

Wirkung, Wirkungsweise

schnell bei hohem Fieber

rasch bei üblem Mundgeruch

langsam, wenn es sich um den Aufbau von Gewebe handelt

Betriebsstörung, Krankheit, Symptom

Es ist das "Generalmittel" bei allen Erschöpfungszuständen seelischer und körperlicher Natur. Der Mineralstoff kommt in allen Gehirn und Nervenzellen, im Blut und in den Muskeln vor.

Platzangst, Lähmungserscheinungen, schlechten Nerven, Mundgeruch (der nicht vom Zähneputzen weggeht), Zahnfleischbluten, Zahnfleischschwund, ständiges Hungergefühl nach dem Essen, hohes Fieber (über 38,5°).

Beispiel

Ein sehr sensibler Zahnarzt litt unter starkem Mundgeruch. Er hatte sich sogar die Mandeln entfernen lasen, um den vor allem in seinem Beruf unangenehmen Mundgeruch loszuwerden. Durch die Mundhygiene war gar nichts zu machen gewesen. Es ist ganz wichtig, dass man sieht, welchen anstrengenden Beruf ein Zahnarzt hat! Es geht hier nicht nur um die sehr konzentrierte Arbeit, sondern um sein Energiefeld, das von jedem Patienten angezapft wird. Wenn er sehr sensibel ist, bekommt er das zu spüren. Er muss dann immer wieder sein Energiefeld aufbauen, was ihn viel von der Nummer 5 kostet. Von da her war sein Mundgeruch sehr gut zu verstehen. Seit er die Nummer 5 nimmt, ist er dieses Problem so ziemlich los.

Reaktion

wenn das hohe Fieber nicht sinkt, kann der zusätzliche Einsatz von Nr. 2 Calcium phosphoricum notwendig sein

bei hohem Fieber ernsthaft überlegen, wie lange es dem Patienten zugemutet werden darf

Einnahme

im Mund zergehen lassen

bei Mundfäule tropfenweise eingeben

zur Stärkung der Muskeln und anderer Gewebe auch äußerlich

Mangelzeichen Zusatzfragen

Wie geht es Ihrem Zahnfleisch? Leiden sie unter Erschöpfungszuständen? Sind Sie eher verzagt, vielleicht sogar weinerlich, niedergeschlagen?

Hier läßt sich auch der Hinweis auf den Schlafplatz anbringen: Wie die Zähne im Zahnfleisch gebettet sind, ist meistens auch der Mensch in seinem Bett gebettet. Diese Behauptung stimmt mit einer großen Wahrscheinlichkeit. Ein schlechter Schlafplatz kostet enorm viel Energie, wodurch der Mangel an Nummer 5 sofort wieder verständlich wird.

Bei Verdacht: Wie geht es Ihnen mit dem Mundgeruch, der auch mit dem Zähneputzen nicht weggeht? Wenn der Partner dabei ist, ist es günstig ihn zu fragen aber auch sofort das Verständnis für diesen Mundgeruch aufzubauen!

Mangelursache Mangelverstärkung

Vor, bei oder nach besonderer Anstrengung zur Auffüllung der angegriffenen Speicher ausgiebig nehmen.



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