Wohin geht die Richtung?
Nach den vorangegangenen Überlegungen stellt sich natürlich die Frage, in welche Richtung die Entwicklung gehen wird. Kommt es zu einer Kombination der verschiedenen Möglichkeiten mit immer neuen Bezeichnungen bzw. Beschreibungen? Wenn allerdings die vielen verschiedenen Möglichkeiten in einer immer größeren Topf geworfen werden, dann verlieren die einzelnen Teile an Bedeutung und die Konturen verschwinden immer mehr. Es wird dann ein Mineralstoffberatungseinerlei, in dem es keine besonderen Akzente mehr gibt.
Vielleicht kommt die Abwehr gegen die Antlitzdiagnostik daher, weil sie durch ihre Vertreter überbewertet wurde, ja manchmal als die einzige richtige Methode dargestellt wurde, durch die man überhaupt exakt die Mineralstoffmängel feststellen könne. Teilweise werden sogar Ansätze sichtbar, in denen behauptet wurde, daß der Antlitzdiagnostiker es besser wisse als sein Klient und er würde ihm schon die richtigen Mineralstoffe verordnen. Das kommt einer Entmündigung gleich, die auf keinen Fall mehr vertreten werden kann und die noch nie in Ordnung war!
Wenn aber nach immer komplexeren Beratungsmöglichkeiten verlangt wird, dann müßte eine solche Methode alle relevanten Bereiche umfassen:
- die Zeichen im Antlitz
- die Zeichen am Körper
- die Belastungen, die durch erschöpfte Speicher entstehen
- die Betriebsstörungen, die durch mangelhafte Speicher
- die Krankheiten resp. schweren Betriebsstörungen, die durch erschöpfte Speicher entstehen
Alle diese Teile gehören in einem System zusammengefaßt, welches den Namen Ganzheitliche Mineralstoffberatung nach Dr. Schüßler bekommen könnte.(12)
Von dieser Überlegung her wird es gut sein, die einzelnen Bereiche für sich zu betrachten wie die einzelnen Gegenstände in einer bestimmten Fachschule und die Antlitzanalyse als eigenständiges Element dieser Reihe bestehen zu lassen. Dann kommt es zu keiner unerwünschten Vermischung und alle Bereiche werden für sich entsprechend ihrer Bedeutung gewürdigt und stehen jeweils als eigenständiger Bereich zur Verfügung. Auch kommt es dann zu keinen krampfhaften versuchen, Formulierungen zu suchen, die einzelne für sich wichtige Bereiche in einem Begriff zusammenfaßt.
Für den Mineralstoffbereich nach Dr. Schüßler bleibt es zu wünschen, daß sich immer mehr Menschen so intensiv mit ihm auseinandersetzen, daß das Wissen über diese Heilweise immer mehr verbreitet wird und die Qualität in der Beratung immer mehr zunimmt.
(12) Genau die Kombinmation all der oben angeführten Themenbereiche ist die Grundlage in der Ausbildung zum Mineralstoffberater nach Dr. Schüßler in einer siebenteiligen Seminarreihe, die von den Autoren angeboten wird. (Information auf Anfrage)
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