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Textbeispiele:

Das Leben wird enger

Unter dem Einfluß von einseitigen Belastungen des Körpers und der gleichzeitigen Ausbeutung der Mineralstoffspeicher kommt es zur Einschränkung des Lebens.
Leistung
Damit der Körper zu Leistungen fähig ist, benötigt er die entsprechenden Betriebsstoffe bzw. Treibstoffe. Der entscheidende Betriebsstoff für Leistung überhaupt ist das Kalium phosphoricum – Nr. 5. Wird der Speicher ausgeschöpft, sinkt die Leistungsfähigkeit, ganz gleich, ob es sich um Denkleistungen oder Leistungen der Muskulatur handelt. Die Erschöpfung kann so weit führen, daß kaum noch etwas gegessen werden kann, weil die Energie zur Verdauung fehlt oder der Mensch wird von einer Übelkeit geplagt, die vorübergehend aber auch dauernd sein kann.
Bei der Abnahme des Speichers an Calcium phosphoricum – Nr. 2 als zweites Beispiel werden die Muskeln nicht mehr ausreichend versorgt. Es stellen sich in der Muskelkrämpfe ein und an Wanderungen ja nicht einmal an Spaziergänge ist dann noch zu denken.

Bewegungsfähigkeit

Unter dem Eindruck des zunehmenden Mangels an Betriebsstoffen aber auch Baustoffen können nicht mehr alle abgenützten bzw. überbeanspruchten Stellen in den Gelenken, in den Muskeln, Knochen oder wo immer ausreichend versorgt und regeneriert werden. Bei größeren Belastungen führt das in den entsprechenden Körperteilen zu Schmerzen. Damit dann der Mensch nicht mehr in diese Bereiche kommt, die schmerzend sind, wird die Bewegungsfähigkeit eingeschränkt.
Beispiel: Der Kopf läßt sich dann nicht mehr so weit zurück bewegen, daß man über die Schulter blicken kann. Ein Muskel ist vielleicht überbeansprucht und zu sehr angespannt, so daß er bei der geringsten Belastung zu schmerzen beginnt. Wird dieser Muskel nicht versorgt, beginnt der Organismus die Bewegung so einzuschränken, daß keine mehr möglich ist, die an diese Belastung heran führt. Der solcherart Leidende wird dann den gesamten Oberkörper bewegen müssen, um zurück blicken zu können. Solche Einschränkungen sind nicht nur in der Halswirbelsäule möglich, sondern im gesamten Bereich des Rückgrates und überhaupt aller Gelenke. Das Rückgrat wird steif „wie ein Stock“ und der Boden erscheint sehr weit entfernt, wenn es um das Aufheben irgendeines Gegenstandes geht. Die Arme sind dann nicht mehr frei beweglich und erreichen mit den Händen lange nicht mehr alle Bereiche des Rückens. Zur Fußpflege wird jemand benötigt, denn die Zehen wurden mit der Zeit unerreichbar.

Ernährung

Im Laufe der Zeit, in der die Speicher der Mineralstoffe immer mehr abnehmen, arrangiert sich der Mensch damit, daß er schon lange nicht mehr alles verträgt, was er früher gerne gegessen hat.
Allerdings besteht auch die Möglichkeit, daß er auf bestimmte Speisen nicht nur ablehnend reagiert, weil er sie schlecht verträgt, weil er sie schlecht verdauen kann, weil sie im Magen drücken. Nein, es ist auch möglich, daß der Organismus panisch im Sinne einer Allergie auf spezielle Speisen reagiert, was dann im übernächsten Abschnitt (Seite n n) besprochen wird.

Gewichtszunahme

Sie ist das zentrale Problem der gesamten Störungen im Stoffwechselgeschehen. Allerdings muß sie differenziert betrachtet werden. Erst die Unterscheidung macht die Auswahl für die entsprechenden angemessenen Entscheidungen frei.

Fett – schwabbeliges Fleisch

Die durch Fett verursachte Dickleibigkeit ist meistens von Fettbacken begleitet, unter Umständen auch von einem Doppelkinn. Das Fett bildet eine mehr oder weniger dicke Einlagerung direkt unter der Haut, das sogenannte Bindehautfett. Sie wird häufig abgesaugt, was aber nur die Folge von einer Stoffwechselstörung behebt und nicht deren Ursache. Auch die Organe sind von einem lebensnotwendigen Fettmantel umgeben, der sie schützt. Bei einer Zunahme des überschüssigen Fettes, kommt es auch hier zu Fetteinlagerung. Man spricht dann zum Beispiel von einer Herzverfettung oder einer Fettleber.

Eiweiß – festes Fleisch

Wenn dem Körper mehr Eiweiß zugeführt wird, als er verarbeiten kann, dann beginnt er es im Körper anzulagern. Besteht dazu noch zusätzlich ein Mangel an Calcium phosphoricum – Nr. 2, dann wird der Prozeß noch beschleunigt, denn es ist dem Organismus noch weniger möglich, das zugeführte Eiweiß in körpereigenes umzubauen. Meistens ist der gesamte Prozeß von einer Übersäuerung des Körpers begleitet, so daß dann „säuregetränkte“ Eiweißflocken in das Gewebe eingelagert werden.
Das wird dann landläufig als Orangenhaut bezeichnet. Menschen, die durch einen Eiweißüberschuß an Dickleibigkeit leiden, haben ein eher festes Fleisch.

Schadstoffe - wässeriges Fleisch

Beim Menschen gibt es den Prozeß, daß er durch Schadstoffe förmlich auseinandergeht. Die Schadstoffe können vom Körper mangels an Betriebsstoffen nicht umgebaut und ausgeschieden werden. Sie werden in Lösung gehalten und zugleich wird versucht, sie in Zellen einzuschleusen, damit sie aus dem Stoffwechsel entfernt werden und der Betrieb des Körpers nicht all zu sehr beeinträchtigt ist.
Die „Schadstofflösung“ verwässert das Gewebe, sie versackt ins Gewebe, vor allem unter der Oberhaut und verwässert unter Umständen sogar das Blut. Der Körper ist dann mit diesen Problemflüssigkeiten prall gefüllt wodurch eine hohe Spannung an der Oberfläche entsteht. Er hat dann mehr eine schwingende Bewegung, die ganz anders geartet ist, als bei Dickleibigkeit durch Fett.
Nicht übersehen sollte man in diesem Zusammenhang die Dickleibigkeit bei übermäßigem Alkoholgenuß. Für Menschen mit einem hochsensiblen Körper reichen schon geringen Mengen aus, um den Körper anschwellen zu lassen. Alkohol ist ja für den Körper ein Gift und muß, damit er keine allzu großen momentanen Schäden anrichtet, im Körper verdünnt werden, bevor er dann langsam durch die Leber umgebaut und dann ausgeschieden werden kann.
Da der Körper im ersten Prozeß der Verdünnung sehr viel Wasser investieren muß, kommt es zu einem Mangel an Natrium chloratum – Nr. 8. Dieser Mangel verursacht dann wieder ein sehr starkes Durstgefühl, wodurch meistens wieder getrunken wird. Erst im zweiten Schritt kommt es zu einer Beanspruchung des Speichers an Natrium sulfuricum – Nr. 10, der für die Leber große Bedeutung hat.
Bei Alkoholproblemen dürfen aber die inneren Sorgen, Nöte und Spannungen des Menschen nicht übersehen werden. Deshalb kann man nicht davon ausgehen, daß die Einnahme von ein paar Mineralstoffen hier allein helfen könnte. Diese können hier unterstützend wirken. Das aber auf jeden Fall!

Allergien

Immer wieder habe ich darauf hingewiesen, daß der menschliche Körper mit Schadstoffen belastet wird. Ja er kommt sogar mit einer ziemlichen Belastung an diesen Stoffen zur Welt, was besonders durch Prof. Walter Langreder erforscht wurde. Er schreibt, daß es reicht, „wenn die Zwischenzellräume und Lymphgefäße auch nur eines einzigen Gewebsgebietes prall mit Schadstoffen gefüllt sind, daß es zu Allergien kommt. Die Überbürdung mit Schadstoffen ist die spezifische Ursache jeder Allergie und nicht das sogenannte Allergen.“
Wie schon beschrieben, fehlen, wenn es zu Anhäufungen von Schadstoffen im Körper kommt, bereits Betriebsstoffe in einem bedrohlichen Ausmaß. Der Organismus ist nicht mehr bereit, für den Abbau der Schadstoffe weitere noch vorhandene Betriebsstoffe bereitzustellen. Die Versorgung der lebenswichtigen Organe und Gewebe wäre gefährdet.
Wird aber der Körper trotzdem mit Stoffen belastet, von denen manche Teile der Gewebe des Körpers übervoll sind, muß er, damit der Betrieb des Körpers weiterhin gewährleistet werden kann, zu Notmaßnahmen greifen. Er baut jene Gewebe ab, in denen die entsprechenden Betriebsstoffe enthalten sind. Die Speicher sind ja schon erschöpft.
Damit das Natrium chloratum – Nr. 8 zur Entgiftung bereitsteht, wird es aus der Nasenschleimhaut abgebaut, die Nase rinnt oder geht komplett zu. Eine Atmung über die Nase ist dann nicht mehr möglich. Aus den Bronchien wird das Kalium chloratum abgebaut, wodurch sich diese verkrampfen unter Umständen sogar entzünden. Ist der Eisenspeicher erschöpft, muß der Organismus die Temperatur leicht erhöhen, um die extreme Stoffwechselarbeit zu leisten, die dann gefordert ist. Wird für die Einlagerung der belastenden Stoffe sehr viel Kalium sulfuricum – Nr. 6 verbraucht, führt das zu Atemnot oder gar zu allergischem Asthma. Begleitet wird die Allergie, die hier als extreme Not des Körpers erkannt wird, durch eine Anschwellung der Füße, Finger und Hände, vielleicht sogar der Unterschenkel, was wiederum auf einen Mangel an Natrium sulfuricum – Nr. 10 hinweist.
Jede Allergie zeigt im Grunde genommen eine große Not des Körpers an Betriebsstoffen an. Er ist zu panischen Reaktionen (allergischen) gezwungen. Häufig sehen die belasteten Menschen keinen anderen Ausweg, als den Belastungen, so weit sie bekannt sind, auszuweichen. Besser wäre natürlich, sofern die Informationen vorliegen, die Betriebsstoffspeicher auszufüllen, damit sich die Allergien bzw. panischen Abwehrreaktionen verlieren.
Da die meisten Allergien zumindest mit Eiweißsubstanzen in Zusammenhang stehen (Pollen meistens im Frühjahr, Ausdünstungen von Tieren etc.) ist auch verständlich, warum jedem Allergiker empfohlen wird, tierisches Eiweiß wenigstens vorübergehend zu meiden. Damit wird der Eiweißstoffwechsel entlastet und das Calcium phosphoricum – Nr. 2 und Kalium chloratum – Nr. 4, welche beide für den Eiweißstoffwechsel von entscheidender Bedeutung sind, stehen für die drängend anstehenden Probleme zur Verfügung.

Hautkrankheiten

Die Haut ist ein außerordentlich wichtiges Ausscheidungsorgan für den menschlichen Körper. Viele Schadstoffe leitet der Körper über die Haut aus, um sich zu reinigen. Dabei können Hautkrankheiten entstehen.
Chronische Belastungen zeigen sich oft in schweren lang dauernden Hautkrankheiten, wie z.B. der Neurodermitis oder Psoriasis.
Eine konsequente Reinigung des Körperstoffwechsels hilft vielen an chronischen Hautproblemen erkrankten Menschen, diese Krankheiten zu lindern, wenn nicht gar zum Verschwinden zu bringen. Wertvolle Hilfe leisten dabei auch die Mineralstoffe nach Dr. Schuessler.

In der Biochemie nach Dr. Schüßler unterscheiden wir drei Ausscheidungen über die Haut:
  • salzig brennend: dabei scheidet der Körper salzhältige Flüssigkeit aus, die dann z.B. als kleine Salzkristalle an den Haaren unter der Achsel sichtbar wird, als salziger Geschmack im Mund oder als salziger Schweiß, der auch in den Augen brennt. (Mangel an Natrium chloratum – Nr. 8)
    sauer scharf: dabei tritt über die Haut Säure aus, wobei auch der Körper sauer zu riechen beginnt. Die Haut wird dabei gereizt und das Immunfeld stark geschwächt. Entzündungen sind die Folge. (Mangel an Natrium phosphoricum – Nr. 9)
  • juckend beißend: durch die Überfüllung des Körpers mit Schadstoffen treten diese auch über die Haut aus und erzeugen eine solche juckend beißende Reaktion, daß an diesen Stellen oft so lange gekratzt wird, bis die Haut offen und wund ist.
  • Treten die angeführten Prozesse, jedoch überwiegend die beiden letzten, lokal auf, entstehen Ekzeme. An den geschwächten Hautstellen, die mit der Zeit wund werden nisten sich, wie Prof. Langreder in seinem Buch „Von der biologischen zur biophysikalischen Medizin“ ausführt, belastende Mikroparasiten ein, was zu einem Fokalinfekt, einem lokal begrenzten aber auch ausstrahlenden Infekt, führt. Dieser Infekt, also das Ekzem, kann sich je nach Art und Weise der Beschaffenheit über weitere Teile der Haut oder dann auf den ganzen Körper ausbreiten.

Wenn man bedenkt, welche inneren körperlichen Prozesse hinter so einem Ekzem stehen, dann kann leicht verstanden werden, daß eine äußerliche Behandlung nur das Symptom bekämpft, aber auf keinen Fall den Ursachen nachgeht.
Treten aber diese Ausscheidungen an vielen Stellen des Körpers aus und wird dementsprechend intensiv gekratzt, ist der Körper über und über mit offenen, wunden, juckenden, entzündeten Hautstellen übersät. Wir sprechen dann von der Neurodermitis, ein weit gefasster Begriff für verschiedene ekzemadöse Hautkrankheiten, eventuell von Schuppenflechte.
Ein Phänomen, das sich auch in dem angeführten Problemkreis bewegt, das ist der Juckreiz nach dem Duschen oder einem Bad. Durch die Wärmeeinwirkung des Wassers werden die unter die Oberhaut eingesackten Schlacken mobilisiert, sie kommen in Bewegung, und werden zum Teil über die Haut ausgeschieden. Es entsteht ein Juckreiz, der über eine gewisse Zeit anhält. Durch kein noch so gutes Duschbad kann diesem entstehenden Juckreiz Einhalt geboten werden. Es ist einfach notwendig, innerlich die Schadstoffe abzubauen, worauf wir noch ausführlich in den 7 Bausteinen für die Gesundheit eingehen werden.

Sonnenallergie

Bei Menschen mit einer schwerwiegenden Ansammlung von Schad- bzw. Schlackenstoffen im Bindegewebe der Haut (unter der Oberhaut) entsteht bei Sonneneinwirkung die Sonnenallergie.
Durch den Wärmeeinfluß der Sonne werden die Schadstoffe mobilisiert. Die Schlacken sind, weil sie der Körper weder ausscheiden noch in Zellen einlagern kann, in Lösung gehalten. Diese Schlackenflüssigkeit will nach außen, kann aber nicht. Es entsteht zu Beginn eine Rötung der Haut und in der weiteren Folge bilden sich kleine Bläschen mit einer wasserhellen, leicht grünlichen Lösung, die sehr jucken. Wird dann gekratzt und die Flüssigkeit „befreit“, verliert sich auch der Juckreiz.
Diese Bläschen treten vorwiegend an Stellen, wie Hände, Arme und das Dekolleté auf.
Dieser Zusammenhang läßt sich ganz einfach erklären. An diesen Stellen hat der Organismus wenigstens eine geringe Chance, Schlacken durch die Verdunstung, das einfache Schwitzen, auszuscheiden. Aus diesem Grunde sind an diesen Stellen besonders viele Schadstoffe vorhanden. Allerdings können derart belastete Menschen berichten, daß diese Bläschen auch an anderen Stellen mit der Zeit auftreten, wenn sie der Sonne ausgesetzt werden. Das heißt, der Körper ist einfach insgesamt mit Schadstoffen überladen und sucht nach Notausgängen.

Krankheiten

Grundsätzlich sind die beiden Ausscheidungswege, nämlich der Weg Lymphe - Niere - Blase durch Harnausscheidung oder über die Leber und den Dickdarm und deren Ausscheidungen für den Organismus möglich.
Weitere Notausgänge schafft sich der Körper durch Husten, Niesen, Schnupfen, Fieber und Schweiß. Aber auch die Allergie ist letztlich noch ein aktiver Versuch des Körpers, mit belastenden Schadstoffen zurecht zu kommen.
Gelingt die Ausscheidung nicht, muß sich der Organismus den eindringenden belastenden Stoffen ergeben und danach trachten, sie durch Einlagerung in die Zellen aus dem Stoffwechsel herauszuholen. Der Körper gelangt damit in einen resignativ passiven Zustand.
Professor Langreder schreibt diesbezüglich: „Die intrazelluläre (innerhalb der Zelle) Überbürdung mit Schadstoffen dagegen ist die spezifische Ursache jeglicher Sucht, gleichviel, ob auf dem Eß-, Trink-, Rauch-, Spritz- oder Sexualsektor.“
Diese Formulierung läßt auch schon ansatzweise erkennen, worum es bei allen Bemühungen des Abnehmens unbedingt gehen muß, nämlich die Entlastung des Körpers von Schadstoffen.
Wenn in weiterer Folge die Schadstoffbelastung anhält, werden vorerst die Ausscheidungsorgane Niere und Leber schwer belastet, was aber dann insgesamt schwerwiegende Folgen für den gesamten Organismus hat.

Unter anderem können folgende Probleme auftauchen:

  • Erste Zeichen für ein Resignieren des Körpers liegen bei Schwindel, Kältegefühl, Absterben von Gliedern vor und gehen schließlich in Kräfteverfall bei schlechtem Allgemeinzustand und verfallenem Aussehen über.
  • Durch das geschwächte bzw. geschädigte Immunfeld fängt der belastete Mensch jede Krankheit aus. Er hat kaum Widerstandskraft. Die Anfälligkeit für Krankheiten reicht angefangen von der simplen Erkältung bis zu den verschiedensten schwersten Infektionen.
  • Säuren müssen neutralisiert werden. Die Knochen werden angegriffen. Mögliche Folgen: Probleme an Haaren und Nägeln, Bindegewebsschwäche, Zahnkaries, Zahnverfall, Altersknochenbrüche, Leistenbrüche, Bandscheibenschäden, Osteoporose.
  • Die auszuscheidenden Säuren werden in den Körper hineingepreßt, Gicht und Rheuma sind die Folge chronische Erkrankungen des Bewegungsapparates.
    Die Adern werden angegriffen, wodurch sklerotisch verengte Adern entstehen. Kreislaufprobleme, vor allem Herzprobleme sind die Folge, aber auch Krampfadern, Hämorrhoiden und offene Beine.
  • Die Ausscheidungsprobleme über Leber und Dickdarm führen zu Dickdarmentzündungen oder gar zu Morbus Chron.
  • Durch die mangelnde Ausscheidung leiden das Seh- und Hörvermögen.
  • Die häufig entstehende Körperfülle belastet die Gelenke, wodurch meistens Gehilfen, bis hin zum Rollstuhl notwendig werden.
  • Bei unsachgemäßer Durchführung von Fastenkuren ist es möglich, den Körper noch weiter zu schädigen, in dem die Speicher des Körpers noch weiter gesenkt werden, weshalb diesem Problem ein eigener Punkt gewidmet wird.
    Fastenkuren, ihre Auswirkung auf den Mineralstoffhaushalt

Was liegt näher, als daß ein Mensch, der unter Übergewicht leidet, es durch weniger Essen wieder in Ordnung zu bringen. Aber dieser Versuch scheitert meist an der schon beschriebenen Hypoglykämie, der leichten Unterzuckerung des Blutes durch mangelnde Zufuhr von Kohlenhydraten. Sie führt nämlich zu einem derartigen Hungergefühl, besonders nach Mehlspeisen und Süßigkeiten, so daß wenige dieser ersten Hürde zum Abnehmen entrinnen.
Die Folge ist dann, daß überhaupt nichts mehr gegessen wird, denn dann verliert sich dieses extreme Hungergefühl. Der Körper kann Kohlenhydrate nicht länger als zwei Tage speichern. Es werden dann keine Kohlenhydrate mehr abgebaut. Der Insulinausstoß geht zurück und die Unterzuckerung des Blutes tritt nicht mehr ein. Der Organismus muß dann auf die Verbrennung von Fett übergehen.
Allerdings ist so eine Fastenkur mit enormen Anstrengungen für den Organismus verbunden. Im Verdauungsbereich kommt es zu einer Überbeanspruchung der Drüsen, wodurch sehr viel Kalium chloratum – Nr. 4 verbraucht wird, was zu dem bekannten weißen Zungenbelag führt. Ein leichter Schwindel weist auf den hohen Bedarf an Ferrum phosphoricum – Nr. 3 hin, der durch die enormen Stoffwechselbeanspruchungen auftritt. Schlechter Mundgeruch gehört nicht zu den notwendigen Begleitumständen einer Fastenkur, sondern zeigt den Mangel an Kalium phosphoricum – Nr. 5 an, dem Antiseptikum für die durch den Abbau von Gewebe frei werdenden Gifte. Ein Mangel an Natrium sulfuricum – Nr. 10 führt zu stinkenden Winden.
Insgesamt entsteht bei einem kompletten Verzicht auf Nahrungszufuhr im menschlichen Organismus verständlicherweise eine große unterschwellige Spannung, die erhebliche Mängel im Speicher an Magnesium phosphoricum – Nr. 7 entstehen läßt, die sich nach der Beendigung der Fastenkur in einem unstillbaren Hunger nach Schokolade auswirkt.
Insgesamt aber und darauf habe ich noch nicht hingewiesen, werden beim Abbau von Gewebe nicht ausgeschiedene in Zellen eingelagerte Schadstoffe frei, deren Konzentration im Stoffwechsel immer mehr ansteigt.
Werden dann nicht regelmäßig schadstoffentlastende Maßnahmen ergriffen, steigert sich die Konzentration der Schadstoffe, bis es zu unangenehmen Begleiterscheinungen von Fastenkuren, wie Juckreiz, Kopfschmerzen oder ähnlichem kommt.
Nach Beendigung der Fastenkur müssen die Schadstoffe wieder in die Zellen eingelagert werden, wofür Gewebe wieder aufgebaut wird. Der schon beschriebene Yo-Yo Effekt ist in vollem Gange.
Die Mängel an den einzelnen Mineralstoffen führen zu ganz spezifischen übersteigerten Bedürfnissen.
Übertriebene Bedürfnisse
Es wird oft behauptet, daß der Organismus zeigt und sagt, was er braucht. Man müsse nur seinem Gespür nachgehen.
Da wir aber verlernt haben, unser Gespür zu beachten, sind Hinweise auf den „wissenden“ Körper („der Körper weiß, was ihm fehlt“) nicht mehr zielführend. Ja, sie sind sogar eher gefährlich, wenn wir uns den Mechanismus der Säureschaukel oder eines Suchtverhaltens ansehen.
Hinter so manchem sehn“süchtigen“ Verhalten steckt nämlich oft ein Mineralstoffmangel, der entziffert werden müßte. Wir verstehen die Sprache des Körpers nicht mehr. Wenn er „wörtlich“ verstanden wird, und die Nahrungsmittel zugeführt werden, wonach „man sich sehnt“, verschärft sich die Problematik und die Not wird immer größer.
Das Mißverhältnis zwischen den Mineralstoffen innerhalb und außerhalb der Zellen wird immer größer. Der Organismus schreit nach Mineralstoffen, die er in die Zellen einbauen kann, nach der Schüßler’schen Bezeichnung schreit er nach Funktionsmitteln. Wenn diese Signale nicht verstanden werden, bekommt der Organismus sehr oft die falschen Stoffe zur Verfügung gestellt, was die Not immer mehr verschärft.
Erst mit wachsendem Verständnis, kann entsprechend auf den Bedarf geantwortet werden. Wird dann der Mangel abgestellt, verschwindet das Bedürfnis von selbst.
Das ist an vielen Menschen zu erleben. Werden die Mineralstoffe nach Dr. Schüßler längere Zeit eingenommen, werden auf einmal keine Süßigkeiten mehr gekauft, keine Schokolade mehr, oder doch nur ganz wenig und dann nur mehr für den Genuß. Das Salz ist auf einmal nicht mehr so notwendig, der Hunger nach Geräuchertem verliert sich und manches andere mehr.

Verlangen nach Mineralstoff

Alkohol Nr. 7 - Magnesium phosphoricum
Nr. 8 - Natrium chloratum
Bewegung Nr. 2 - Calcium phosphoricum
Nr. 11 - Silicea
Bitterem Nr. 6 - Kalium sulfuricum
Nr. 10 - Natrium sulfuricum
Einsamkeit - Flucht vor der Welt Nr. 5 - Kalium phosphoricum
Nr. 8 - Natrium chloratum
Kalium jodatum – Nr. 15
Entspannung Nr. 8 - Natrium chloratum
Essen - Heißhunger Nr. 9 - Natrium phosphoricum
Essig Nr. 2 - Calcium phosphoricum
Nr. 8 - Natrium chloratum
Fisch Nr. 2 - Calcium phosphoricum
Nr. 15 - Kalium iodatum
Fleisch Nr. 2 - Calcium phosphoricum
Nr. 8 - Natrium chloratum
Nr. 9 - Natrium phosphoricum
frischer Luft Nr. 6 - Kalium sulfuricum
Geräuchertem - Speck Nr. 2 - Calcium phosphoricum
Kaffee Nr. 7 - Magnesium phosphoricum
Kakao, Schokolade Nr. 7 - Magnesium phosphoricum
Kochsalz Nr. 8 - Natrium chloratum
Mehlspeisen Nr. 9 Natrium phosphoricum
Milch Nr. 2 - Calcium phosphoricum
Nr. 4 - Kalium chloratum
nach stark gewürzten Speisen Nr. 2 - Calcium phosphoricum
Nr. 8 - Natrium chloratum
Nikotin Nr. 7 - Magnesium phosphoricum
Nüssen Nr. 5 Kalium phosphoricum
Salzigem Nr. 4 - Kalium chloratum
Nr. 7 - Magnesium phosphoricum
Nr. 8 - Natrium chloratum
Saurem Natrium phosphoricum – Nr. 9
Süßigkeiten Nr. 9 - Natrium phosphoricum
Nr. 11 - Silicea

III. Teil: 7 Bausteine für ein gesundes Leben

Abnehmen, aber wie?

Nach vielen vergeblichen Versuchen fragt man sich dann: „Ja wie soll ich denn überhaupt abnehmen? Ist es denn überhaupt möglich, dass ich mein Gewicht noch dauerhaft reduzieren kann, wenn ich doch dann immer wieder zunehme?
Durch die hohe Belastung mit Schadstoffen reagiert der Körper nur langsam, er zeigt eine gewisse Beharrungstendenz gegen das Abnehmen.
Wenn der Körper auch Gewebe abgebaut hat, nützt es nichts, wenn sich der Schadstoffgehalt im Körper nicht verändert hat. Die Schadstoffanschwemmungen bauen nach der Beendigung der Fastenkur oder Diät die ihnen entsprechende Körperfülle wieder auf.
So geschieht es immer wieder, dass nach vielen, vielen Versuchen abzunehmen, Resignation Platz greift. In den Gesprächen wird dann von der Versöhnung mit der eigenen Gestalt gesprochen, davon, dass man sie anzunehmen hätte. Aber dagegen sollte protestiert werden. Wenn sich der innere Mensch gewandelt hat, wenn er entschieden sich auf eine neue Lebensgestalt eingestellt hat, wird er die notwendige Energie aufbringen, die Beharrung zu überwinden, die von den Schadstoffen ausgeht.
Diese Beharrung ist der Knackpunkt. Wenn er überwunden ist, geht es immer leichter. Es gibt nämlich ein Hungergefühl, das von diesen Schadstoffen ausgeht. Sie „hungern“ danach, dass wieder Gewebe aufgebaut wird, wo sie eingelagert werden können. Dieses Hungergefühl wird immer schwächer, je mehr Schadstoffe aus den Zellen herausgearbeitet und ausgeschieden wurden. Nach Professor Langreder geht es grundsätzlich um eine zellstimulierende Entschlackungstherapie.



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