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Teil 2: Allergien

18 Panische Reaktionen – Allergie

Es darf nicht verwundern, wenn der Organismus auf Substanzen, auf die er sich mit seinem Stoffwechsel nicht mehr einstellen kann, übermäßig, überempfindlich reagiert. Dieses wird im Allgemeinen als allergisch bezeichnet.

18.1 Allergie als Not

Wenn die Nase vom Schnupfen gerötet ist, wenn die Luft wegbleibt, weil die Bronchien „krampfen“, wenn die Augen gerötet sind und die Haut juckt, so handelt es sich um eine allergische Reaktion. Doch wo liegen die tatsächlichen Gründe?

Aufgrund des Mangels an Betriebsstoffen ist der Organismus nicht mehr in der Lage, mit belastenden Stoffen umzugehen. Er kann die Belastungen nicht mehr abpuffern, wie schon im Kapitel über die Speicher beschrieben wurde. Er muss Gewebe zerlegen, um an jene Mineralstoffe bzw. Betriebsstoffe heranzukommen, die er für den Betrieb benötigt, mit dessen Hilfe er mit den belastenden Stoffen zurechtkommt.

In der Nase wird Schleimstoff abgesondert, damit das mit ihm verknüpfte Natrium chloratum Nr. 8 frei zur Verfügung steht. Es ist der Hauptbetriebsstoff, wenn körperfremde Stoffe entgiftet werden müssen. Die Augen tränen, weil Flüssigkeit wiederum vom Betriebsstoff Natrium chloratum Nr. 8 getrennt wird, damit es hilft, die große Not zu lindern.

Werden Moleküle von Kalium sulfuricum Nr. 6 oder Kalium chloratum Nr. 4 abgebaut, v. a. aus den Bronchien, entstehen Probleme wie z. B. Atemnot oder weißlich-schleimiger Auswurf.

Treten die Schadstoffe aus der Haut aus, weil über andere Kanäle weitere belastende Stoffe nachdrängen, dann versucht der Organismus alte Belastungsstoffe über die Haut loszuwerden, wie gerade im vorigen Kapitel beschrieben wurde.

18.2 Allergie als Abwehr?

Bei der Beschreibung der Allergie als Fehlregulation und überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems wird der Aspekt der Überforderung des Organismus viel zu wenig beachtet. Dabei sind die extrem in Erscheinung tretenden Reaktionen des Organismus möglicherweise keine Abwehr, oder gar ins Leere schießend, sondern Formen einer Überforderung.

Ist der Organismus in der Lage, belastende Stoffe abzubauen bzw. zu binden und dadurch unschädlich zu machen, können wir von einem gesunden Organismus sprechen. Nehmen die Betriebsstoffe für diese Vorgänge ab, entsteht für den Organismus eine zunehmende Enge, bis er letztlich in verzweifelten Notreaktionen förmlich „erstickt“. Bevor es allerdings so weit kommt, durchlaufen die Notmaßnahmen eine Reihe von Stufen, die sich in verschiedenen Formen darstellen, wie sie eher in der Alltagssprache formuliert werden, und Typen, wie sie in der medizinischen Fachsprache eingeteilt werden. Dies wird im folgenden Kapitel näher erläutert.


19 Einteilung von Allergien

19.1 Formen von Allergien

Je nachdem, wie die verschiedenen Allergene (Allergien auslösende Substanzen) in den Körper aufgenommen werden, können verschiedene Formen der Allergie unterschieden werden.

Inhalationsallergie
Die Allergie wird durch das Einatmen von Allergenen ausgelöst. Die Inhalationsallergie ist meist eine allergische Frühreaktion für Heuschnupfen und Asthma bronchiale, sie kann sich aber auch über die Haut „äußern“, beispielsweise in Form einer Neurodermitis. Eingeatmet werden Allergene in Form von Blüten- und Gräserpollen, Pilzsporen – im Besonderen Schimmelpilzsporen, Hautschuppen, Milbenausscheidungen, Tierepithelien z. B. von Hund und Katze, Staub, Kosmetika, Duftstoffe und Aeroplankton.

Nach den Jahreszeiten eingeteilt sind im Frühjahr von Februar–April die Baumpollen belastend (Erle, Hasel, Birke); im Frühsommer von Mai–Juni Gräser- und Roggenpollen und im Spätsommer von Juli–Oktober v. a. Wildkräuter wie z. B. der Beifuß.

Im Allgemeinen erkennt man zu Beginn der Allergie die Sensibilisierung. Ein Allergenkontakt induziert die Produktion von spezifischen Antikörpern (Immunglobuline) durch die B-Lymphozyten. Krankheitssymptome treten in dieser Reaktionsphase noch nicht auf. Es sind jedoch Früherkennungszeichen feststellbar, die auf den Mangel an den Mineralstoffen zurückgehen. Sie sind in diesem Stadium noch unspezifisch und können sich z. B. bei einem Mangel an Natrium chloratum Nr. 8 als Gicht, Knorpelprobleme oder Allergie äußern. Im späteren Stadium reagiert der Körper dann typisch: durch sehr belastenden Symptome wie Schnupfen, brennende Augen und unentwegtes Niesen.

Nahrungsmittelallergie
Die Nahrungsmittelallergie zeigt sich in erster Linie durch Magen-Darm-Beschwerden und Durchfall. Grundsätzlich sollte zwischen Nahrungsmittelallergie und Nahrungsmittelunverträglichkeit unterschieden werden. Während es bei der Allergie auch bei geringsten Spuren des belastenden Nahrungsmittels zu extremen Reaktionen kommt, kann der Mensch mit einer Unverträglichkeit geringe Mengen ohne Folgen zu sich nehmen.

Im Prinzip können alle Lebensmittel eine allergische Reaktion hervorrufen. Am häufigsten sind bei Kindern Allergien gegen Milch, Ei, Sojabohnen, Weizen. Diese Allergieformen heilen mit dem Älterwerden aus. Erwachsene leiden meist an pollenallergieassoziierten Nahrungsmittelallergien, z. B. gegen Nüsse, Obst- und Gemüsesorten oder Gewürze.

Birkenpollen reagieren kreuzweise mit Nusssorten, Äpfeln, Birnen, Kirschen, Walnüssen, Mandeln, Pflaumen, Kiwi, Kartoffelschale, Tomaten und Karotten. Das heißt, eine Allergie gegen Birkenpollen kann auch allergische Reaktionen gegen die genannten Obst- und Gemüsesorten hervorrufen. Beifußpollen reagieren überkreuzt mit Sellerie, Gewürzen und Karotten. Diese Allergieformen können auch starke Allergiereaktionen, bis zum anaphylaktischen Schock, hervorrufen. Seltene, gefährliche Allergieformen sind die Nahrungsmittelallergie gegen Erdnüsse, Fisch, Meeresfrüchte.

Welche Beschwerden treten bei einer Nahrungsmittelallergie auf? Ein prickelndes Gefühl in der Mundhöhle und auf den Lippen, geschwollene Lippen und ein geschwollenes Gesicht, Erbrechen, Magenkrämpfe, Durchfall, plötzlich rinnende Nase, Schwellung des Kehlkopfs, Asthma, Atemnot, juckende Haut, Ausschlag, Schwellung, Blutdruckabfall. Sehr selten kommt es zu einer Schockreaktion (anaphylaktischer Schock). Sie kann zu einem Kreislaufzusammenbruch führen und muss deshalb sofort von einem Notarzt behandelt werden.

Arzneimittelallergie
Sie erfolgt als Reaktion auf bestimmte Medikamente, unabhängig von ihrer Darreichungsform als Tablette, Zäpfchen, Infusion oder Tropfen. Eine Arzneimittelallergie kann im Prinzip von jedem Medikament ausgelöst werden. Am häufigsten sind allergische Reaktionen auf Penicillin, Ampicillin, Schmerzmittel, Sulfonamide, chininhaltige Medikamente und örtliche Betäubungsmittel. Als Reaktion sind alle Symptome vom Schnupfen, Bindehautschwellung über Asthma, Nesselsucht bis hin zum allergischen Schock möglich.

Insektengiftallergie
Bei der Insektengiftallergie ist ein 100%iger Schutz vor den Stichen von Insekten nicht möglich. Man kann aber das Risiko, von Bienen oder Wespen gestochen zu werden, vermindern. So sollten Wespennester in der Nähe der Wohnung entfernt werden, am besten durch die Feuerwehr, zumindest aber durch andere Personen.

Einige nützliche Hinweise sollten hier nicht fehlen: Gefährdet für Insektenstiche sind unbedeckte Körperteile. Zu beachten ist dies v. a. beim Barfußlaufen. Schwarze Kleidung oder helle Farben locken Bienen oder Wespen an. Auch Parfüm und Duftstoffe können Insekten anziehen. Trinken Sie im Freien niemals aus offenen Flaschen; es kann gerade eine Biene oder Wespe hineingeflogen sein. Trinkgläser sollten im Freien immer abgedeckt sein. Sehr aufmerksam sollten Sie auch sein, falls Sie Obst vom Baum pflücken. Imbissbuden, Gartenwirtschaften und Gartenpartys stellen erhöhte Gefahrenquellen dar. Als nützlich kann sich ein griffbereites Insektenspray erweisen. Allerdings betrifft das nicht nur Allergiker, sondern jeden Menschen!

Von besonderer Bedeutung für gefährdete Personen sind ein Notfallbesteck und ein Notfallausweis. Beides sollte ein Insektengiftallergiker während der Zeit des Bienen- und Wespenflugs (April–November) stets bei sich tragen.
Beim allergischen Notfall nach Insektenstichen werden natürlich hochwirksame Antiallergika eingesetzt.

Parasitäre oder mikrobielle Allergie
Durch Befall mit Parasiten, wie z. B. Würmern, oder auch durch Infektionen mit Viren oder Bakterien.

Kontaktallergie
Durch Hautkontakt mit Allergenen, wie z. B. Nickel, Kosmetika, Waschmittel, Desinfektionsmittel.


19.2 Typen von Allergien

Der britische Pathologe Robin C. Coombs (geb. 1921) beschrieb gemeinsam mit seinem Kollegen Gell 4 Typen allergischer Reaktionen – Reaktionen vom Typ I, II, III und IV – die auch als Mischformen auftreten können. Diese 4 Reaktionstypen sind prinzipiell normale Reaktionsformen des menschlichen Immunsystems, die im Fall der Allergie allerdings „über ihr Ziel hinausschießen“ und so den Charakter einer Erkrankung erlangen. Die Typen I–III dieser allergischen Reaktionen werden durch Antikörper vermittelt, wohingegen die Typ-IV-Reaktion durch bestimmte Zellen des Immunsystems, die T-Zellen, vermittelt wird. Diese 4 Reaktionstypen werden hinsichtlich ihrer Ursachen, Symptome, Diagnostik, Therapie und Prophylaxe im Folgenden dargestellt.

Typ I: Soforttyp

Nach Kontakt des allergieauslösenden Stoffes (Antigen) mit dem Körper wird dieser von spezifischen gegen ihn gerichteten Antikörpern gebunden. Dies ist das Signal für besondere Zellen (Mastzellen), ihre chemischen Botenstoffe freizusetzen. Der wichtigste Botenstoff ist das Histamin. Es löst die typischen allergischen Symptome aus: Juckreiz, Nasensekretion, Verkrampfung der Bronchialmuskulatur, Gefäßerweiterung und Schwellung. Die maximale Reaktion des Körpers stellt der Schock mit Blutdruckabfall, Atem- und Kreislaufstillstand dar. Der Schock ist immer ein Notfall und bedarf der ärztlichen Betreuung.

Typ II: zytotoxischer Typ

Durch das Allergen kommt es zum Untergang von Blutzellen und schließlich zu einer Blutarmut. Auslöser können Schmerzmittel, Antibiotika und krampflösende Medikamente sein.

Typ III: Immunkomplextyp

Antigen und Antikörper bilden einen Komplex, der sich im Gewebe ablagert. Dadurch wird eine Entzündungsreaktion und durch eiweißzerstörende Substanzen (Enzyme) eine Gewebszerstörung verursacht.

Typ IV: Spättyp
Dieser Reaktionstyp wird durch den direkten Kontakt weißer Blutzellen (sensibilisierte T-Lymphozyten) mit Fresszellen (Makrophagen) verursacht. Nach Kontakt mit dem Antigen dauert es 24–48 h bis zur Entwicklung der Krankheitssymptome. Auf diese Weise werden u. a. das Kontaktekzem und die Transplantatabstoßung verursacht.


20 Allergische Reaktionen des Körpers

Unter allergischen Reaktionen verstehen die Menschen meist dramatische Reaktionen, obwohl sich allergische Erscheinungen im Lauf des Lebens häufig langsam aufbauen. Die Spannbreite reicht vom harmlosen Schnupfen, der einige Jahre im Frühjahr auftaucht, bis zu heftigsten Reaktionen, bei denen jede Berührung mit der Außenwelt unerträglich ist. Viele derart belastete Menschen bestätigen auch, dass die Beschwerden von Jahr zu Jahr trotz zahlreicher medizinischer Interventionen zunehmen.

20.1 Histamin

Eine dieser Bemühungen ist die Unterdrückung der Histaminausschüttung mit Hilfe der Antihistaminika. Aus der Sicht der Biochemie nach Dr. Schüßler ist das Histamin ein Stoff, der die letzten Reserven des Körpers freisetzen soll. Seine Wirkung besteht in der Erweiterung kleinerer Gefäße, Kontraktion der größeren Gefäße, Konstriktion der Bronchialschleimhaut, Erhöhung der Herzfrequenz und Steigerung der Drüsensekretion. All dies sind Maßnahmen, die Transportwege des Körpers und die Transportgeschwindigkeit für die letzten freien Mineralstoffe im besonderen Maße zu fördern.

Der Bedarf an Mineralstoffen nach Dr. Schüßler kann aber im geforderten Maß nicht erfüllt werden, wie schon beschrieben wurde, sodass nun wertvolles Gewebe mit den entsprechenden Folgen und Begleiterscheinungen abgebaut werden muss.

Grundsätzlich wird durch die Unterdrückung der Histaminausschüttung nur die Folge eines Problems betrachtet und nicht die wahre Ursache gesehen. Eigentlich wird dem Organismus der letzte noch mögliche dramatische Abwehrversuch gegen belastende Stoffe sozusagen „verboten“. Das führt auf Dauer nicht zum gewünschten Erfolg, kann aber für kurze Zeit tatsächlich „überlebensnotwendig“ sein.

20.2 Nase

Die Reaktion schlechthin ist die rinnende Nase. Das deutet im Grunde genommen darauf hin, dass der Organismus Natrium chloratum Nr. 8 dringend zur Verfügung stellen muss. Dafür trennt er den Schleimstoff, das Mucin, von dem ihn bindenden Mineralstoff und scheidet ihn aus. Das beeinträchtigt in hohem Maße die Schleimhäute der Nase. Sie schwellen an und wenn der Vorrat zu Ende zu gehen droht, verschließt sich die Nase, „man bekommt keine Luft mehr“.

Da der Spiegel des Natrium chloratum Nr. 8 insgesamt absinkt, kommt es zur Ausscheidung von Salz, also dem bekannten Salzfluss, weil der Organismus das physiologisch notwendige Konzentrationsverhältnis zwischen der Konzentration innerhalb und außerhalb der Zellen wiederherstellen muss. Die Ausscheidung ist salzig-brennend, wodurch die Haut in der Umgebung der Nase gereizt und schließlich wund wird.

Natrium chloratum Nr. 8 ist der bedeutendste Mineralstoff für den Abbau von belastenden Stoffen als Entgiftungsmittel. Grundsätzlich ist es der Betriebsstoff für den Abbau der biologischen Gifte.

20.3 Atemwege

Calcium phosphoricum Nr. 2, Kalium chloratum Nr. 4 und Kalium sulfuricum Nr. 6 und Calcium sulfuricum Nr. 12 sind die Mineralstoffe, welche die Reaktion der Bronchien betreffen.

Der Mangel an Calcium phosphoricum Nr. 2 ist für die Verkrampfung der Bronchien zuständig. Da dieser Mineralstoff zugleich auch der Betriebsstoff für das Eiweiß ist, Allergene zusätzlich meistens auch Eiweißsubstanzen sind, ist eine Eiweißabstinenz im Fall einer Allergie fast Voraussetzung einer erfolgreichen Begleitung. Sehr rasch werden dadurch die extremen Reaktionen der Allergie gemildert.

Da Kalium chloratum Nr. 4 als Betriebsstoff, der auch die chemischen Gifte bindet, für die Drüsen im Fall einer Allergie unerlässlich ist, muss er vom Faserstoff, den er mit aufgebaut hat, getrennt werden. Dabei entsteht der weißliche Schleim, der dann als schleimiger Husten zum Vorschein kommt. Wenn allerdings die Vorräte an abbaubaren Faserstoffen zu Ende gehen, kommt es zu zusätzlichen extremen Verkrampfungen der Bronchien. Diese verlangen schließlich nach Calcium sulfuricum Nr. 12, weil die Bronchienwände in Gefahr sind, sich zu verschließen, was eine chronische Bronchitis zur Folge hätte.

Das Epithel der Schleimhäute wird hauptsächlich mit Kalium sulfuricum Nr. 6 gebildet. Es ist der Mineralstoff für die Reinigung, v. a. der Zellen. Durch die Überfüllung mit belastenden Stoffen kommt es zu einem enormen Bedarf an diesem Mineralstoff. Da er auch für den Sauerstoffhaushalt in der Zelle als Betriebsstoff benötigt wird, entsteht ein enormes Bedürfnis nach frischer Luft, oder gar Atemnot, die sich bis zum Asthma steigern kann. Der Abbau von Schleim, der Kalium sulfuricum Nr. 6 enthält, ist mit einem sog. Katarrh verbunden, einem gelblichbräunlichen Schleim, der oft mit einer Allergie verbunden ist.

Aus der Praxis: Jahrelang litt ein Mann unter einem allergischen Asthma, wobei die Ursache im Verborgenen blieb. Alle Spezialisten, die er aufsuchte, konnten ihm nicht weiterhelfen. Er hatte viele Medikamente versucht, aber keines half. Als wir alle Möglichkeiten, die mir zur Verfügung standen, durchgearbeitet hatten, waren wir zu einem abschließenden Gespräch zusammengekommen. Eine der letzten Fragen galt seinen Ernährungsgewohnheiten. Er kam auf seine Gewohnheit zu sprechen, jeden Tag einige Äpfel mit großem Genuss zu verspeisen. Mein erster Gedanke galt der Fruchtsäure, die mit dem Verzehr verbunden ist. Aber die konnte es nicht sein, sie hätte, wäre sie belastend gewesen, andere Folgen gehabt.

Dann tauchte der Gedanke an die vielen Spritzmittel auf, die mit der industriellen Produktion von Obst und Gemüse verbunden sind. Ich teilte ihm diese Überlegungen mit und riet ihm, nur ausdrücklich biologisch hergestelltes Obst zu verzehren. Dieser Hinweis war für ihn der Schlüssel sich von einem jahrelangen Leiden lösen zu können. Dieses Leiden würde ich in die Reihe der MCS-Syndrome einordnen, weil hier schon winzige Spuren gereicht haben, um den Körper allergisch reagieren zu lassen.

Aus der Praxis: Eine Frau suchte mich wegen ihrer Schulterschmerzen auf, die sie schon einige Zeit heftig plagten und ihr Leben stark einschränkten. Sie berichtete mir, dass ihr der Arzt keine Spritzen mehr geben könne, da sie auf Arzneimittel mit einem allergischen Asthma reagiere. Sie hoffe, dass ihr meine energetischen Maßnahmen helfen könnten.

Im Zuge der weiteren Beratung kam zur Sprache, dass sie schon seit einigen Jahren keinen Speichel mehr habe und das allergische Asthma sich im Lauf der Zeit eingestellt habe. Eigentlich, seitdem sie immer mehr Medikamente nehmen musste.

Auf die Frage, ob sie bereit wäre, einige Tabletten von Natrium chloratum Nr. 8 zu lutschen, fragte sie, wie denn das gehen solle. Ich erklärte ihr, dass der Betriebsstoff die Speicheldrüsen befähige, sofern sie noch in Ordnung sind, Speichel zu produzieren. Sie sagte sofort zu und war riesig erstaunt, als sie nach ca. 10 min wieder Speichel im Mund verspürte. Es ist nun sehr verständlich, dass diese Frau nie mehr ohne eine kleine Dose mit den notwendigen Mineralstoffen anzutreffen war.

Das allergische Asthma ging nur langsam zurück, aber auch dieses ließ sich durch eine entsprechende, auf die Frau zugeschnittene individuelle Mischung beeinflussen. Je besser es ihr ging, desto weniger Medikamente musste sie einnehmen, was den Organismus zusätzlich bei seinen Regenerationsbemühungen unterstützte.

20.4 Haut

Eine der wesentlichsten Fragen, die uns bei den Reaktionen der Haut beschäftigt, ist die nach der Herkunft des Leidens. Ist es direkt in der Haut und ihren Bedingungen begründet oder ist es eine Auswirkung aus den inneren Bereichen des Körpers, was als naheliegend bezeichnet werden muss.

Häufige Störungen der Haut zeigen sich im Juckreiz. Bei allergischen Erscheinungen werden Schadstoffe über die Haut ausgeschieden, welche in der Haut den Juckreiz provozieren. Allerdings gibt es auch Reize von außen, die in der Haut einen Juckreiz zur Folge haben. Ebenso verhält es sich bei Rötungen, Quaddeln oder Nesselsucht. Die Ursachen können von innen oder außen ihren Einfluss haben.

Bei Entzündungen in der Haut ist bei allergischen Reaktionen davon auszugehen, dass das Verhalten des Menschen, auf den Juckreiz durch Kratzen zu reagieren, eine Verletzung der Haut zur Folge hat, in die sich belastende Bakterien einnisten können.

20.5 Auge

Die typische Konjunktivitis hat verschiedene Hintergründe, wobei die Belastung für die Schleimhaut selbst durch den Abbau von Natrium chloratum Nr. 8 wohl der gravierendste ist. Unter Umständen wird die Tränenflüssigkeit sehr salzig, was die Augen und die Lidränder reizt und sie auf Dauer entzündet. Die Entzündung wird noch zusätzlich angeheizt, weil der ganze Vorgang von einem intensiven Juckreiz begleitet ist und deswegen ununterbrochen an den Augen gerieben wird. Der ganze Vorgang wird meistens von einem intensiven Tränenfluss begleitet, was wiederum auf einen schwerwiegenden Abbau von Natrium chloratum Nr. 8 aus den Speichern hinweist.

20.6 Verdauungstrakt

Eine der häufigsten Reaktionen des Verdauungstrakts auf Stoffe, die der Körper mit einer Allergie beantwortet, ist der Durchfall. Das kann sehr häufig bei heftigen Reaktionen auf bestimmte Nahrungsmittel beobachtet werden. Grundsätzlich leidet die Funktionsfähigkeit des Darms bei Überbelastung mit Säure. Es verschließen sich die Darmwände, wodurch es zum Durchfall kommt. Weitere heftige allergische Reaktionen können sich in Bauchkrämpfen oder heftigen Winden äußern, die kolikartige Schmerzen zur Folge haben.


21 Der psychische Anteil an Allergien

Allzu leicht wird formuliert, dass Menschen, die zu Allergien neigen, einfach zu sensibel sind und daher auf bestimmte Menschen bzw. Umstände mit Ablehnung und deshalb allergisch reagieren. Es kann nicht abgestritten werden, dass diese Hypothese etwas für sich hat. Nur der tatsächliche Vorgang sieht bei näherer Betrachtung etwas anders aus.

Sensible Menschen spüren Spannung und Druck, der sich in ihrer Umwelt abspielt, mehr als andere. Diese Spannung verbraucht auf der körperlichen Ebene jene Mineralstoffe, die auch für die Abpufferung von belastenden Stoffen benötigt werden.

Dabei wird das Calcium fluoratum Nr. 1 verbraucht, um die Elastizität zu erhalten, die bei der Einstellung auf die Umwelt notwendig ist. Calcium phosphoricum Nr. 2 verbrauchen die Muskeln vermehrt, um die mit diesen Prozessen verbundene Spannun zu errichten. Ferrum phosphoricum Nr. 3 geht bei der intensiven Auseinandersetzung mit der Umgebung verloren. Der Mineralstoff Kalium cloratum Nr. 4 wird für den erhöhten emotionalen Aufwand eingesetzt. Für den erhöhten Energieverbrauch geht Kalium phosphoricum Nr. 5 verloren, Kalium sulfuricum Nr. 6 für den erhöhten Reinigungsbedarf der Zellen und Mangesium phosphoricum Nr. 7 für die nervliche Anspannung. Natrium chloratum Nr. 8 wird für den Flüssigkeitshaushalt eingesetzt, der bei solchen Belastungen durch gesteigerte Temperaturausgleichssteuerung und damit verbundener Schweißbildung vermehrt in Anspruch genommen wird. Mit Natrium phosphoricum Nr. 9 muss die vermehrt anfallende Säure abgebaut und mit Natrium sulfuricum Nr. 10 die Fülle von anfallenden Schlacken ausscheidbar gemacht werden. Silicia Nr. 11 wird zur Bindung der vermehrt anfallenden Säuren verbraucht und Caldium sulfuricum Nr. 12 deckt den Bedarf an jenen Betriebsstoffen, die die Durchlässigkeit des Gewebes garantieren. Kommt es schließlich zu einem Mangel an einem oder mehreren Betriebsstoffen, stauen sich die anfallenden Abfall- bzw. Belastungsstoffe und gehen in die Deponien. Der Organismus hat dann nur mehr wenig Möglichkeit zusätzlich belastende Stoffe abzupuffern.

Nun ist es leicht möglich, dass der solcherart belastete Mensch auf Stoffe allergisch reagiert, die mit der ursächlichen Belastung wenig zu tun haben - die Ursachenfindung wird dadurch erheblich diffiziler.

Wenn der Mensch von den Stoffen ferngehalten wird, auf die er allergisch reagiert, ist es ein reines Vermeidungsverhalten. Die verursachende Ebene bleibt im Verborgenen. Häufi wird bei vielen Allergien die energetische Ebene übersehen. Belastete Schlafplätze z. B. haben einen großen Anteil an vielen Allergien.


22 Die Allergiemischung

Einnahmeempfehlung für Allergien ganz allgemein und den Heuschnupfen – akut:

Mineralstoff Stück/Tag Wirkung
Calcium phosphoricum Nr. 2 10 Steuerung der Proteine
Ferrum phosphoricum Nr. 3 10 Auseinandersetzung des Körpers mit fremden Stoffen
Kalium chloratum Nr. 4 10 Drüsenarbeit, Bindung chemischer Substanzen
Kalium sulfuricum Nr. 6 7 Reinigung der Zellen von belastenden Stoffen
Natrium chloratum Nr. 8 20 Bindung biologischer, belastender Stoffe
Natrium sulfuricum Nr. 10 7 Ausscheidung von belastenden Stoffen
Calcium sulfuricum Nr. 12 10 Durchlässigkeit der Gewebe
Arsenum iodatum Nr. 24 5 Reinigung des Körpers, Drüsenarbeit

Die Mischung kann am Tag so oft eingenommen werden, bis eine Erleichterung zu verspüren ist. Zur Vorsorge einmal am Tag.

22.1 Eiweißfasten

Da die meisten Allergene mit Eiweißstoffen zu tun haben, ist es für Allergiker von großer Bedeutung, den Körper über ein Eiweißfasten zu entlasten. Innerhalb kürzester Zeit beginnt sich der Organismus zu erholen, weil er die wertvollen Betriebsstoffe nicht mehr für die Nahrung einsetzen muss, sondern diese für jene Stoffe zur Verfügung stehen, die ihn stoffwechselmäßig so sehr in die Enge treiben.

Abwehr- oder gar Kampfstoffe gegen die belastenden Stoffe wie die Immunglobuline entwickelt er nur, wenn der Körper nicht mehr ausreichend puffern kann.

Anmerkung von Frau Dr. Schulze-Kroening zum Heuschnupfen: Viele Patienten erschienen nicht aufgrund einer bestimmten akuten Erkrankung (z. B. Heuschnupfen), sondern wünschten durch eine Art „Gesundheitscheck“ eine Feststellung möglicherweise vorhandener Mineralstoffmängel durch eine Antlitzanalyse. Durch die daraufhin zusammengestellte Mineralstoffkombination und Einnahmeempfehlung löste sich auch die Problematik „Heuschnupfen“, von dem die Patienten vorher nicht berichtet hatten. Er blieb aus. Bei späteren Besuchen erzählten die Patienten, dass sie vor der Anwendung der empfohlenen Mineralstoffmischung unter Heuschnupfen litten.


23 Anwendungsprotokolle zur Allergie

Die Anwendungsprotokolle werden von Mineralstoffberatern abgegeben, die ihre Ausbildung in der Gesellschaft für Biochemie nach Dr. Schüßler und Antlitzanalyse (GBA) absolviert haben. Die zitierten Anwendungsprotokolle stellen einen repräsentativen Querschnitt dar, und spiegeln die vielfältigen Erfahrungen der Mineralstoffberater wider, die immer wieder mit entsprechenden Maßnahmen ähnliche, wenn nicht gar die gleichen Erfolge haben. Das lässt letztlich auch die Zusammenstellung generalisierter Einnahmeempfehlungen in der Biochemie nach Dr. Schüßler zu.

Unter empfohlenen Maßnahmen werden die Mineralstoffe in Tabellenform angeführt. Insgesamt wird das abgegebene Formular ohne jede Änderung zitiert.


23.1 Asthma

Anwendungsprotokoll Nr. 188
Alter:
30–50
Geschlecht: weiblich
Beschwerden: Asthma, Heuschnupfen, Blähungen.
Empfohlene Maßnahmen: Basenbad.

25.5.03

Mineralstoff Stück/Tag
Calcium fluoratum Nr. 1 7
Calcium phosphoricum Nr. 2 15
Ferrum phosphoricum Nr. 3 7
Kalium chloratum Nr. 4 7
Kalium phosphoricum Nr. 5 10
Kalium sulfuricum Nr. 6 7
Magnesium phosphoricum Nr. 7 12
Natrium chloratum Nr. 8 12
Natrium phosphoricum Nr. 9 12
Natrium sulfuricum Nr. 10 20
Silicea Nr. 11 3
Calcium sulfuricum Nr. 12 3–5
Kalium bromatum Nr. 14 3–5
Kalium iodatum Nr. 15 3
Lithium chloratum Nr. 16 3
Arsenum iodatum Nr. 24 3–5

Reaktionen: zunächst leichte Schwellungen.
Ergebnis: deutliche Besserung in allen Bereichen, kein Asthmaspray mehr nötig.


23.2 Hausstauballergie

Anwendungsprotokoll Nr. 181
Alter: 20–30
Geschlecht: weiblich
Beschwerden: Hausstauballergie, chronische Nasennebenhöhlenentzündung, Hörsturz, Leistenbruch.
Empfohlene Maßnahmen: Schlafplatzänderung (Strom), Mineralstoffe, psychische Beratung.

14.11.03

Mineralstoff Stück/Tag
Calcium fluoratum Nr. 1 7
Calcium phosphoricum Nr. 2 20
Ferrum phosphoricum Nr. 3 30
Kalium chloratum Nr. 4 12
Kalium phosphoricum Nr. 5 7
Kalium sulfuricum Nr. 6 12
Magnesium phosphoricum Nr. 7 7
Natrium chloratum Nr. 8 12-15
Natrium phosphoricum Nr. 9 20
Natrium sulfuricum Nr. 10 20
Silicea Nr. 11 10
Calcium sulfuricum Nr. 12 7

Ergebnis: deutliche Besserung der Beschwerden bereits nach 4 Wochen.

Anwendungsprotokoll Nr. 191
Alter:
20–30
Geschlecht: weiblich
Beschwerden: Allergien auf Hausstaub, Nüsse; Daumenkuppen permanent eingerissen.
Empfohlene Maßnahmen: Askinel.

15.12.02

Mineralstoff Stück/Tag
Calcium fluoratum Nr. 1 10
Calcium phosphoricum Nr. 2 15
Ferrum phosphoricum Nr. 3 5
Kalium chloratum Nr. 4 10
Kalium phosphoricum Nr. 5 5-7
Kalium sulfuricum Nr. 6 5-7
Magnesium phosphoricum Nr. 7 12
Natrium chloratum Nr. 8 10
Natrium phosphoricum Nr. 9 7-10
Natrium sulfuricum Nr. 10 12-15
Calcium sulfuricum Nr. 12 3–5
Calcium carbonicum Nr. 22 5-7

Reaktionen: Psychisch: Angstzustände sind wieder hochgekommen; seit Juni 2003 psychische Begleitung.
Ergebnis: Daumen verheilt, allergische Reaktion auf Hausstaub nicht mehr wahrnehmbar.


23.3 Heuschnupfen

Beim Heuschnupfen ist immer wieder die individuelle Situation zu berücksichtigen. Das zeigt sich auch in den verschiedenen Anwendungsprotokollen. Wer für sich eine Maßnahme setzen will, auch ohne viel Vorkenntnisse, der sollte die Allergiemischung einnehmen, wie sie am Beginn dieses Kapitels zusammengestellt wurde.

Anwendungsprotokoll Nr. 190
Alter:
30–50
Geschlecht: männlich
Beschwerden: Heuschnupfen, nach Gehirnhautentzündung im März Gleichgewichtsstörungen.
Empfohlene Maßnahmen: Basenbad, Weleda Aufbaukalk; Frühjahr und Herbst 2003: Kur mit Zell Fit.

7.12.02

Mineralstoff Stück/Tag
Calcium fluoratum Nr. 1 3-5
Calcium phosphoricum Nr. 2 12
Ferrum phosphoricum Nr. 3 15
Kalium chloratum Nr. 4 7
Kalium phosphoricum Nr. 5 10
Kalium sulfuricum Nr. 6 5-7
Magnesium phosphoricum Nr. 7 12
Natrium chloratum Nr. 8 12-20
Natrium phosphoricum Nr. 9 12
Natrium sulfuricum Nr. 10 12
Silicea Nr. 11 5-7
Calcium sulfuricum Nr. 12 5
Arsenum iodatum Nr. 24 5

Ergebnis: besseres Allgemeinbefinden, kein Heuschnupfen im Sommer 2003.

Anwendungsprotokoll Nr. 192
Alter:
0–10
Geschlecht: weiblich
Beschwerden: Heuschnupfen.
Empfohlene Maßnahmen: Nasentropfen (Mineralstoffe).

14.2.03

Mineralstoff Stück/Tag
Calcium phosphoricum Nr. 2 7
Ferrum phosphoricum Nr. 3 7
Kalium chloratum Nr. 4 7
Magnesium phosphoricum Nr. 7 7
Natrium chloratum Nr. 8 20
Natrium phosphoricum Nr. 9 7
Natrium sulfuricum Nr. 10 7
Silicea Nr. 11 5
Calcium sulfuricum Nr. 12 5
Selenium Nr. 26 7

Ergebnis: Verbesserung Sommer 2003: Nase lief nicht mehr, Augen juckten noch.

Anwendungsprotokoll Nr. 193
Alter:
30–50
Geschlecht: weiblich
Beschwerden: Heuschnupfen, Sodbrennen (Speiseröhre), Verspannungen, Ausschlag am Auge (juckend, brennend).
Empfohlene Maßnahmen: Basenbad, Cremegelmischung Nr. 3 + 5 + 8 + 10, Augentropfen (Mineralstoffe), Gesichtscreme.

15.1.02

Mineralstoff Stück/Tag
Calcium fluoratum Nr. 1 7
Calcium phosphoricum Nr. 2 7
Ferrum phosphoricum Nr. 3 10
Kalium chloratum Nr. 4 12
Kalium phosphoricum Nr. 5 5
Kalium sulfuricum Nr. 6 5
Magnesium phosphoricum Nr. 7 14
Natrium chloratum Nr. 8 20
Natrium phosphoricum Nr. 9 15
Natrium sulfuricum Nr. 10 10
Silicea Nr. 11 5
Calcium sulfuricum Nr. 12 5
Kalium iodatum Nr. 15 3
Calcium carbonicum Nr. 22 10

Reaktionen: zunächst stärkeres Sodbrennen (ca. 1 Woche), Gewichtszunahme.
Ergebnis: kaum Heuschnupfen 2002, keinen mehr 2003; kein Ausschlag mehr, nimmt weiterhin konsequent Mineralstoffe ein.

Anwendungsprotokoll Nr. 185
Alter:
30–50
Geschlecht: weiblich
Beschwerden: Heuschnupfen, brennende Augen.

6.2.02

Mineralstoff Stück/Tag
Calcium phosphoricum Nr. 2 7
Ferrum phosphoricum Nr. 3 12
Kalium chloratum Nr. 4 5
Kalium phosphoricum Nr. 5 7
Magnesium phosphoricum Nr. 7 7
Natrium chloratum Nr. 8 15
Natrium phosphoricum Nr. 9 15
Natrium sulfuricum Nr. 10 15
Silicea Nr. 11 7
Calcium sulfuricum Nr. 12 5
Kalium iodatum Nr. 15 5
Arsenum iodatum Nr. 24 5

Reaktionen: keine.
Ergebnis: Augen in Ordnung – kein Brennen mehr, letzten Sommer (2003) kein Heuschnupfen mehr.

Anwendungsprotokoll Nr. 180
Alter:
20–30
Geschlecht: weiblich
Beschwerden: Heuschnupfen, Überfunktion der Schilddrüse, Gewichtszunahme.
Empfohlene Maßnahmen: Mineralstoffe, Nasentropfen (Mineralstoffe), Schlafplatzänderung.


Mineralstoff Stück/Tag Stück/Tag
25.2.02 23.11.03
Calcium fluoratum Nr. 1 3
Calcium phosphoricum Nr. 2 12 12
Ferrum phosphoricum Nr. 3 12 12
Kalium chloratum Nr. 4 7 12
Kalium phosphoricum Nr. 5 7 10
Kalium sulfuricum Nr. 6 5
Magnesium phosphoricum Nr. 7 7
Natrium chloratum Nr. 8 30 200
Natrium phosphoricum Nr. 9 12
Natrium sulfuricum Nr. 10 20 20
Calcium sulfuricum Nr. 12 5 7-10
Arsenum jodatum Nr. 24 7 3

Reaktionen: keine.
Ergebnis: Keine Beschwerden mit dem Heuschnupfen im Sommer 2003, 4 kg abgenommen.

Anwendungsprotokoll Nr. 178
Alter:
10–20
Geschlecht: männlich
Beschwerden: Heuschnupfen (Augen tränen, Jucken der Nase, Kratzen im Hals) von April–September, Unverträglichkeit (Erdbeeren).
Empfohlene Maßnahmen: Winter 2002: Natrium chloratum Nr. 8 mit ca. 30 Stück und Arsenum jodatum Nr. 24 mit ca. 10 Stück über ein Jahr, auch im Winter, andere Mineralstoffe nach Bedarf, Basenbad.
Reaktionen: keine.
Ergebnis: Weder 2002 noch 2003 allergische Reaktionen, Mineralstoffe werden weiterhin regelmäßig genommen.

Anwendungsprotokoll Nr. 209
Alter:
30–50
Geschlecht: weiblich
Zeitraum der Begleitung: einige Tage.
Beschwerden: Heuschnupfen und Asthma akut.
Empfohlene Maßnahmen: Hustensalbe auf Bronchialbereich und Rücken.

28.04.04

Mineralstoff Stück/Tag
Calcium phosphoricum Nr. 2 15
Ferrum phosphoricum Nr. 3 30
Kalium chloratum Nr. 4 30
Kalium phosphoricum Nr. 5 10
Kalium sulfuricum Nr. 6 10
Magnesium phosphoricum Nr. 7 15
Natrium chloratum Nr. 8 20
Natrium sulfuricum Nr. 10 20
Arsenum iodatum Nr. 24 7

Ergebnis: Patient ruft am 30.04.04 morgens an: völlig beschwerdefrei!


23.4 Insektenstiche

Anwendungsprotokoll Nr. 182
Alter:
30–50
Geschlecht: weiblich
Beschwerden: reagiert allergisch auf Insektenstiche, Wassereinlagerungen.
Empfohlene Maßnahmen: Cremegelmischung Nr. 2 + 3 + 5 + 8.


Mineralstoff Stück/Tag Stück/Tag
12.1.03 14.7.03
Calcium fluoratum Nr. 1 7
Calcium phosphoricum Nr. 2 12-15 12
Ferrum phosphoricum Nr. 3 10 15
Kalium chloratum Nr. 4 10 12
Kalium phosphoricum Nr. 5 7 5-7
Kalium sulfuricum Nr. 6 (7) 5-7
Magnesium phosphoricum Nr. 7 14 7
Natrium chloratum Nr. 8 20 20
Natrium phosphoricum Nr. 9 30 20
Natrium sulfuricum Nr. 10 20
Silicea Nr. 11 5-7
Calcium sulfuricum Nr. 12 7
Calcium carbonicum Nr. 22 5 5

Ergebnis: Wassereinlagerungen vollständig abgeschwollen, im Sommer 2003 keine Reaktionen auf Insektenstiche.




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