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Inhalt:

1 Von der Qualität des Lebens
Mit zunehmendem Alter wird immer mehr auf Qualität geachtet, die Menge, die Quantität spielt eine immer geringere Rolle. Die Lebenserfahrung lehrt die meisten Menschen, dass qualitativ Hochwertiges sich letztendlich auszahlt, ob bei Gegenständen, Dienstleistungen, der Gesundheitsvorsorge oder auch in mitmenschlichen Beziehungen.

1.1 Das Leben verläuft in Schüben
Die Entwicklung des Menschen verläuft nicht linear, sondern in Phasen, manchmal auch in Sprüngen. Das lässt sich gut an heranwachsenden Kindern beobachten. Wahrscheinlich haben Sie selbst schon beobachtet, dass Kinder plötzlich in die Länge schießen, um dann bei einer bestimmten Körpergröße zu verharren, ehe ein weiterer Wachstumsschub einsetzt. Diese Phasen gibt es nicht nur bei der körperlichen, sondern auch bei der seelischen und geistigen Reifung. So gibt es Zeiten, in denen Kinder sehr ausgeglichen sind. Dann kommen Phasen mit Verweigerung, Protest, Spannungen und Konflikten, die für die ganze Familie schwierig sind. In diesen so genannten Trotzphasen haben Eltern oft das Gefühl zu verzweifeln. Besonders die Pubertät ist in dieser Hinsicht schwierig. Doch plötzlich wird aus dem rebellierenden Jugendlichen ein zugänglicher Fast-Erwachsener, der innerlich und äußerlich gereift ist.

Auch bei Erwachsenen gibt es genau solche Phasen ihrer Entwicklung; Schübe, die mit massiven Veränderungen einhergehen. Jeder kann an sich selbst feststellen, wie sich im Laufe der Zeit sein Körper verändert. Plötzlich werden bei Frauen die Hüften rundlicher, Männer setzen leichter Fett am Bauch an. Durch viel Sport und eine ausgewogene Ernährung kann Übergewicht zwar verhindert werden, aber an der grundsätzlichen Körperstruktur ändert sich nur wenig. Auch psychisch verändert sich der Mensch im Laufe seines Lebens. Vieles wird mit 50 oder 60 Jahren gelassener gesehen als mit 20. Zieht der Mensch aus seinen Erfahrungen die entsprechenden Schlüsse und integriert diese dann in sein Leben, ist er in Richtung Weisheit unterwegs. Letztlich schreitet die Entfaltung des Menschen voran bis zu seiner zweiten Geburt, wenn der Körper abgekoppelt wird und der Mensch sich von dieser Welt verabschiedet, um auf neue Welten zuzugehen. In allen diesen Phasen helfen die Schüßler-Salze, gesund, fit und ausgeglichen zu bleiben.

Hinweis
In jedem Alter ist der Mensch zu Veränderungen fähig. Es ist nie zu spät, für seine Gesundheit zu sorgen, sich Hobbys zuzulegen und sein Verhalten im Umgang mit anderen zu ändern.

In Würde älter zu werden, fällt heutzutage allerdings schwer. Die fast allgegenwärtige Werbung verspricht ewige Jugend und ein regelrechter Jugendwahn ist entstanden, dem der Einzelne sich oft nur schwer entziehen kann. Da werden unglaubliche Energien aufgewendet, als 50-Jährige noch wie die 25-Jährige zu sein, die man einmal gewesen ist. Oder sich als 55-Jähriger noch immer wie der 22-jährige Lausbub zu benehmen, von dem man nicht Abschied nehmen will. Was muss da alles an Kleidung, Kosmetik und Styling aufgewendet werden, um diese Illusion zu erhalten.

Das Festhalten an einem bestimmten Alter bedeutet allerdings einen großen Verlust. Menschen, die zwanghaft jung sein wollen, bringen sich selbst um Erfahrungen und Erkenntnisse, die zu machen nur möglich sind, wenn man das eigene Alter akzeptiert und diesem entsprechend durchs Leben seine Bahn zieht. Damit ist nicht gemeint, dass man sich damit abfindet, alt und krank zu werden, nur noch passiv vor dem Fernseher zu sitzen und in einem virtuellen oder illusionären Leben seine Erfüllung zu finden. Vielmehr bedeutet das, dass man jedes Alter als wertvoll ansieht und versucht, das Beste daraus zu machen, aktiv seine Möglichkeiten nutzt, gesund zu bleiben und das Leben zu genießen. Das ist heute viel eher möglich als noch vor einigen Jahrzehnten. Menschen, die in der Lebensmitte einen neuen Beruf ergreifen oder sich für ein ihnen wichtiges Thema engagieren, ältere, die reisen, neue Hobbys ausprobieren oder anfangen zu studieren, sind heute keine Seltenheit mehr und verdienen Respekt. Doch 60-Jährige, die sich kleiden und benehmen wie ihre Enkel, setzen sich der Gefahr aus, lächerlich zu wirken.

Irgendwann müssen auch diejenigen, die sich krampfhaft an die Jugendlichkeit klammern, erkennen, dass sie älter geworden sind. Sie müssen dann plötzlich einen Sprung über viele Jahrzehnte machen und feststellen, dass ihnen all die Stufen fehlen, die möglich gewesen wären in den Jahren, in denen sie ihr reales Alter verdrängten. Da kommt manchmal das Gefühl auf, so manches verpasst zu haben. Ein Gefühl der Leere, das kaum zu verdrängen ist. Es gibt nur eine Möglichkeit: ab ins Leben, ins volle Leben und nichts festhalten, was mich aus dem Leben draußen halten könnte – und wenn es noch schwer ist – und wenn es noch so überraschende, wenn nicht gar harte Konsequenzen hat.
Einer der wichtigsten Mineralstoffe nach Dr. Schüßler, der auf der Körperlichen Ebene für Elastizität steht, ist Calcium fluoratum Nr. 1. Auf der psychischen Ebene entspricht er der Flexibilität, die für Anpassungsfähigkeit, Lebendigkeit und Abgrenzung steht.

1.2 Leben bedeutet Veränderung
Entscheidend für das Voranschreiten in unserer Entfaltung oder Reifung ist der Wechsel zwischen einem energiereichen Entwicklungsschub und der darauffolgenden Ausgestaltungsphase der neu erworbenen oder manchmal sogar eroberten neuen Räume. Es gibt also einen natürlichen Rhythmus zwischen Dynamik und dem darauf folgenden Ausklingen. Wäre das nicht so, wäre unser Leben ein Einerlei. Das Leben wäre dann langweilig.
Oder es gäbe im Gegensatz einen fast selbst zerstörenden Stress durch unentwegtes Sichverändern. Der oft zitierte Satz „Man muss immer auf dem Weg sein”, heißt ja nicht, dass man unentwegt gehen muss. Es gibt sicher so manchen beschaulichen Platz, an dem es sich gut ausruhen lässt und wo man neue Kraft schöpfen kann für die nächsten Abschnitte des Lebens. Außerdem ist es gut, hin und wieder anzuhalten, zurückzublicken und auch zu schauen, ob der einmal gewählte Weg noch immer der richtige ist. Ein allzu fest formulierter Weg kann, wie die heute mit Vorliebe genommenen Autobahnen, die vielen feinen Verästelungen des Lebens abschneiden.

Hinweis
Das Leben verlangt heute von jedem viel Flexibilität. Die Schüßler-Mineralstoffe können vor allem auf der Körperlichen Ebene helfen, sich mit Energie und Mut neuen Herausforderungen zu stellen.

Das vorhin schon erwähnte so genannte langweilige Leben hat es früher insofern gegeben, als das Leben oft schon von der Geburt bis in Tod hinein vorgezeichnet war. Heute verlangt das Leben eine große Lebendigkeit in Form von Flexibilität, sowohl im beruflichen wie auch im familiären Bereich. Das Leben heute hält viel mehr Chancen und Mlglichkeiten bereit als früher. Jedes Jahr gibt es neue Berufe und Arbeitsbereiche, im privaten Bereich konkurrieren die unterschiedlichsten Lebensentwürfe. Von der traditionellen Familienstruktur mit Alleinverdiener und Hausfrau bis zur Senioren-WG ist alles möglich. Kehrseite der Medaille ist, dass sich die beruflichen Anforderungen ständig verändern, lebenslanges Lernen ist gefragt. Und auch im Privatleben ist vieles nicht mehr so sicher wie noch vor Jahrzehnten.

Die Vielfalt der Möglichkeiten kann auch als beängstigend und überfordernd empfunden werden. Deshalb ist es umso wichtiger, die Gesundheit zu erhalten und offen zu sein für Veränderungen. Wenn Energie für die Veränderungen gefragt ist, dann ist von den Mineralstoffen nach Dr. Schüßler die Power-Mischung dran: Ferrum phosphoricum Nr. 3, Kalium phosphoricum Nr. 5 und Natrium chloratum Nr. 8 (siehe Seite _). Wenn es bei den geforderten Veränderungen um das Gefühl der Gefährdung der eigenen Existenz geht, dann kann auf der Körperlichen Ebene Calcium phosphoricum Nr. 2 helfen.

1.3 Heraus aus überkommenen Strukturen
Nicht nur Körperliche Veränderungen und Ansprüche von außen stellen Anforderungen an die Entwicklung eines Menschen. Es gibt auch noch die, oftmals sehr vehementen Anforderungen aus dem Innenraum der Person selbst. Es handelt sich dabei um innere Strukturen, die in der Kindheit gelegt wurden. Kinder haben keine Wahl, wenn sie extremen Forderungen, Druck oder Zwängen aus ihrer Umgebung ausgesetzt sind. Sie müssen sich anpassen, vor allem dann, wenn die Nichtbeachtung mit harten Konsequenzen verbunden ist. Diese zwanghaften Strukturen werden übernommen und können Anforderungen stellen, die der Entfaltung der eigenen Persönlichkeit im Wege stehen.

Hinweis
Jeder trägt Ballast aus der Kindheit mit sich herum. Jetzt ist es Zeit zu prüfen, ob erlernte Verhaltensweisen noch sinnvoll sind oder das Leben schwer machen.

Um die Lebensmitte herum wird das übergestreifte Kleid aus übernommenen Strukturen oftmals gesprengt. Dann schlüpft der Schmetterling aus seinem Kokon. Die Person befreit sich aus Gefängnissen, die früher einmal Schutz und Geborgenheit gebracht, manchmal sogar das überleben gesichert haben, das physische und das emotionale.

Aus meiner Praxis
Eine Frau erlebte als Mädchen einen Vater, der sehr rigoros auf die Beachtung seiner Vorstellungen vom Leben bestand. Dazu gehörte auch die geringe Wertschätzung der Frau, von der er Unterordnungsbereitschaft, wenn nicht gar Unterwürfigkeit verlangte. So auch bei seiner Tochter, die das als normal ansah, denn sie kannte keine Alternative. Als sie erwachsen wurde, war es für sie nicht möglich, ein anderes Lebensmodell zu realisierbaren als das, das sie durch ihren Vater verinnerlicht hatte. Also ging sie eine Verbindung mit einem Mann ein, der in der Unterordnungsbereitschaft seiner Frau die ideale Verbindung sah. Diese Verstrickung ging ziemlich lange gut. Als aber die Frau aus sich heraus Impulse verspürte, sich dem Leben zu stellen, als sie sich nun doch in ihrer Würde missachtet sah, begann zuerst eine innere Auseinandersetzung, der die äußere mit ihrem Mann folgte. Der hatte die ihm von seiner Frau entgegengebrachte Unterordnungsbereitschaft weidlich ausgenützt. Doch es tut einer Partnerschaft nicht gut, wenn beim Partner eine zwanghafte Struktur zum eigenen Nutzen missbraucht wird. Das rächt sich irgendwann einmal. So auch in diesem Fall. Der Mann war nicht bereit, seine eigenen Strukturen in Frage zu stellen oder gar Schuld bei sich zu suchen, sondern er regte sich über seine aufmüpfige Frau auf. Die ließ sich aber scheiden und hat in einer guten Beratung nicht nur das Abhängigkeitsverhältnis zu ihrem geschiedenen Mann abgebaut, sondern auch die Wurzeln, die zu dieser unglücklichen Beziehung geführt hatten. Das war harte Arbeit, aber sie hat sich gelohnt, denn nur auf diesem Weg ist es ihr gelungen, in eine für sie beglückende und wertvolle Beziehung zu gelangen. Doch auch ihr Körper hatte unter den beschriebenen Belastungen schwer gelitten. Die Mineralstoffe nach Dr. Schüßler waren da eine willkommene und wertvolle Hilfe.

Die Zeit um die Mitte des Lebens, also die Zeit von 35 bis 45, ist jene, in welcher der Psychoanalytiker C. G. Jung die Phase der Individuation gesehen hat. Es ist die Phase, in der die Person, die innerste Schicht des Menschen, ihrem Selbst gegenübertritt, es in Frage stellt und vor allem beginnt, Zwänge zu lockern. Es beginnt die Arbeit am Charakter. für diese harte Arbeit sind die folgenden Mineralstoffe eine große Hilfe:

Calcium fluoratum Nr. 1 hilft, den eigenen Standpunkt zu finden.
Calcium phosphoricum Nr. 2 fürdert den Aufbau und die Stärke der eigenen Persönlichkeit.
Ferrum phosphoricum Nr. 3 hilft, innere Zwänge zu lockern und mit Auseinandersetzungen lockerer umzugehen.
Kalium chloratum Nr. 4 hilft, ein fließendes und angemessenes Gefühlsleben zu entwickeln.
Kalium phosphoricum Nr. 5 stellt die notwendige Energie für die Auseinandersetzung mit überkommenen Strukturen bereit.
Kalium sulfuricum Nr. 6 steht für eine gute Abgrenzung.
Magnesium phosphoricum Nr. 7 sorgt für die richtige Spannung
Natrium chloratum Nr. 8 sorgt für den Fluss des Lebens.
Natrium phosphoricum Nr. 9 rückt das angemessene Maß an Einsatz ins Blickfeld.
Natrium sulfuricum Nr. 10 korrespondiert mit dem Gefühlshaushalt.
Silicea Nr. 11 sorgt für die Vernetzung, für die Einbindung in die Gemeinschaft.
Calcium sulfuricum Nr. 12 hängt mit einer guten Kommunikation von Innenwelt und Außenwelt zusammen.

Diese Phase ist nicht einfach und oftmals schmerzlich. Wenn ein Partner da ist, dann betrifft diese Arbeit auch ihn, denn die Veränderung eines Partners hat auch immer Veränderungen in der Beziehung zur Folge. In einer lebendigen Partnerschaft, in der Veränderungen und Wachstum willkommen geheißen werden, ist dies kein Problem. Doch wenn einer der Partner keine Veränderungen will, entsteht eine Krise, die die Beziehung eventuell nicht übersteht.

1.4 Der widersinnige Wert eines langen Lebens
Leider wird viel zu häufig ausschließlich auf die Länge eines Lebens geachtet. Die Verlängerung des Lebens um jeden Preis steht im Vordergrund. Ein hohes Alter zu erreichen, gilt als Beweis für ein tolles Leben. So darf es nicht verwundern, dass auch von einem Annäherungstod gesprochen wird, weil das Leben so lange verlängert wird, dass der übergang vom Leben in den Tod gar nicht mehr richtig festzustellen ist.
Demgegenüber steht die Entwertung von Menschen, die nicht mehr im aktiven Leben stehen. Hoch angesehen ist heute Jugendlichkeit, Karriere, die Erwerbstätigkeit. Wenn man sozusagen„mitten im Leben steht”, wenn man sich etwas leisten kann. Die Alten, die nichts mehr leisten, nichts mehr zum Bruttosozialprodukt beitragen, sind die Nutzlosen, die „nur” mehr den Sozialstaat belasten.
Auf der anderen Seite wollen viele Menschen so rasch wie möglich in Rente gehen. In zunehmendem Maße erkennen aber viele, dass Arbeiten nicht nur Geld verdienen heißt, sondern auch jung erhält, vor allem wenn die Arbeit mit innerem Engagement und Freude getan wird. Auch erfordert Freizeit oft viel Management, wenn sie sinnvoll verbracht oder gestaltet werden soll.

1.5 Die Ressourcen im Leben
Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass man ohne Folgen ein Leben in Saus und Braus und ohne Rücksicht auf die Körperlichen Grundlagen führen könne. Andere wiederum vermuten, dass sie sowieso nicht alt werden und da käme es nicht auf einen sparsamen Umgang mit den Reserven des Körpers an! Das finde ich verantwortungslos gegenüber dem eigenen Leben

Hinweis
Bei der Einnahme der Schüßler-Mineralstoffe, wie überhaupt bei Maßnahmen, die der Gesunderhaltung oder Gesundung dienen, muss langfristig gedacht werden.

Die Grundlagen für ein Altwerden ohne chronisches Siechtum werden schon in jungen Jahren gelegt. Insofern hatte Dr. Bruker recht, wenn er immer wieder betont hat: „Alt werden heute, das ist nicht das Problem. Aber wie alt werden, das ist heute ein großes Problem. – Es ist aber nie zu spät, Vorsorgemaßnahmen zu treffen.

1.6 Wer denkt schon ans Älterwerden?
Das Älterwerden wird meist verdrängt. Dabei ist es wichtig, sich frühzeitig damit zu befassen, um geeignete Maßnahmen ergreifen zu können, um gesund und vital alt zu werden. Neben einer gesunden Ernährung und ausreichend Bewegung gehört dazu vor allem auch das regelmäßige Auffüllen der Mineralstoffspeicher. Das ist ein Hauptbestreben in der Biochemie nach Dr. Schüßler.
Es gibt aber bestimmte Situationen, da lässt sich der Gedanke daran, dass man selbst älter wird, nicht so einfach verdrängen. Oft tritt die Frage nach dem Älterwerden in Krisenzeiten auf oder wenn der eigene Alterungsprozess nicht mehr verleugnet, vielleicht auch nicht mehr verdrängt werden kann. Die ersten Falten zeigen sich, Körperliche Grenzen werden spürbar. für viele ist die erste Begegnung mit dem Alter, wenn sie sich um die eigenen Eltern kümmern müssen oder wenn sie erleben, wie die Eltern ihre Eltern pflegen. All dies bringt den Gedanken an das eigene Älterwerden näher.

Hinweis
LebensQualität wird meistens nicht geschenkt. Jeder kann selbst viel dazu beitragen.

Meist sind es die Frauen, die in langen Bögen, wie sie im Leben gespannt werden müssen, denken. Sie machen sich Sorgen um die Gesundheit der Familie, aber auch darum, wie es ihren Kindern einmal gehen wird. So ist es nicht verwunderlich, dass die erste Begegnung mit den Schüßler-Salzen, den gesundheitsfürdernden Substanzen ohne belastende Nebenwirkungen, oft während der Schwangerschaft oder bei einer Krankheit des Kindes stattfindet. Es geht aber auch um Wissen und Können, wenn in der Familie jemand gepflegt werden muss. Da sind es wiederum die Frauen, die meistens diese Aufgabe übernehmen. Die Käufer der gesundheitsbezogenen Bücher sind fast ausschließlich, leider immer noch, Frauen.

In diesem Buch geht es nicht allein um die Körperliche LebensQualität, wichtig in den Wandlungen des Lebens sind auch die psychischen Zusammenhänge. Die Biochemie nach Dr. Schüßler bietet viele Möglichkeiten, die Körperliche Ebene im Menschen positiv zu beeinflussen, um das Leben besser meistern zu können. Allerdings hat die Einnahme der Schüßler-Mineralstoffe auch einen Einfluss auf die Gefühls- und Gemütsebene. Letztlich hat der Aufbau von tragfähigen Speichern im Körper auch Einfluss auf das psychische Leben. Es muss hier aber davor gewarnt werden zu glauben, die Wirkung käme automatisch zustande.

Dazu ein Vergleich: Es heißt bekanntermaßen „Kleider machen Leute” und in begrenztem Ausmaß stimmt das auch. Die Zeichen der Mängel an Mineralstoffen im Antlitz lassen wie die Kleidung eines Menschen verstehen. Sie sagen über die psychische Ebene insofern etwas aus, dass man auf gewisse zwingende charakterliche Strukturen schließen kann, die den entsprechenden Mangel verursacht haben. Wenn die Mineralstoffe genommen und die Speicher aufgefüllt werden, dann geschieht das auf der Körperlichen Ebene. Die Folge ist ein vitaleres, oft auch jüngeres Aussehen. Nimmt man die Herausforderung auf der psychischen Ebene an, ist es nun möglich, an dem Verhaftetsein in oder Gekettetsein an gewisse Strukturen zu arbeiten. Das ist wie das Anziehen neuer Kleider. Aber dieses Anziehen neuer Kleider, das „Arbeiten am Charakter” bleibt niemandem erspart.

Leben findet immer unmittelbar jetzt statt. Und wie ich jetzt lebe und an mir arbeite, hat Einfluss auf meine Zukunft. Also nicht den Blick in die Zukunft werfen, nicht „warum?” oder „wozu?” fragen, sondern auf das Hier und Jetzt schauen. Denn da ist das Leben und genau das hat Einfluss auf mein künftiges Leben. Nicht umsonst heißt die entscheidende Frage im Leben: „Was machst du draus!”




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