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Die einzelnen Hauttypen

Die ästhetischen Qualitäten der Haut werden durch die richtige Kombination der einzelnen Bestandteile des Hydrolipidfilms bestimmt. Dieser Film sorgt nämlich dafür, dass die Hornhaut zart und geschmeidig bleibt. Zuständig sind hier vor allem die Mineralstoffe Calcium fluoratum Nr. 1, Natrium chloratum Nr. 8 und Natrium phosphoricum Nr. 9.

Im wesentlichen unterscheidet man drei Hauttypen:

- normale Haut,

- fette Haut,

- trockene Haut.

Sie werden durch Mischtypen ergänzt, sodass sich insgesamt 13 Hauttypen unterscheiden lassen.


1. Normale Haut
Wenn die Haut in einem Gleichgewichtszustand ist, spricht man von normaler Haut: Sie zeichnet sich durch gute Befeuchtung aus uns ist wenig fett. In der Qualität entspricht sie der Haut eines Kindes vor der Pubertät: Sie ist straff, weich und samtig.

Dieser Normalzustand ist jedoch viel eher ein Idealzustand, da nur wenige Menschen tatsächlich eine normale Haut aufweisen. Meist finden sich Abweichungen von diesem ideal, die von der trockenen bis hin zur fetten haut die ganze Palette abdecken.


2. Fette Haut
Die fette Haut ist reich an Lipiden, kann aber auch mehr oder weniger dehydriert (feuchtigkeitsarm ) sein. Der Organismus ist hier nicht in der Lage, den Fettstoffhaushalt ausreichend zu regulieren. Auf Grund einer Übersäuerung des Körpers setzt eine übermäßige Talgproduktion ein, wodurch auch die Talgporen erweitert werden; man spricht von Seborrhoe. Der für die Regulierung des Säurehaushaltes zuständige Mineralstoff ist Natrium phosphoricum Nr. 9. Er ist ebenso der Betriebsstoff für den Fettstoff

Die Haut wirkt meist blass, glänzt fettig, neigt zu erweiterten Fettporen und zu Akne.


3. Jugendliche Akne
In der Pubertät sieht sich der junge Mensch einer der größten Herausforderungen seines Lebens gegenüber: Er muss sich auf sein Ich besinnen. Das führt zu Spannungen im Körper. Übersäuerung ist die Folge, was sich unmittelbar in einem Mangel an Natrium phosphoricum Nr. 9 auswirkt. Die ist auch der Betriebsstoff für den Fetthaushalt.

Naturgemäß setzt auch hier eine übermäßige Talgproduktion im Bereich der Haarfollikel ein, sodass sich die Poren verstopfen. In der Folge entstehen Mitesser und Pickel, und häufig genug steht am Ende der Entwicklung die Akne. Sie zeigt sich nicht nur im Gesicht, sondern auch auf dem Rücken und an anderen Körperregionen und ist sehr hartnäckig. Unzählige Kosmetika haben sich dem Kampf gegen diese entzündliche Hautkrankheit verschrieben, doch nur wenige versprechen tatsächlich langfristigen Erfolg. Dazu gehören Cremegele mi hoch verdünnten Mineralstoffen, bespielsweise Seborive.


4. Mischhaut
Man spricht von Mischhaut, wenn sich in Beschaffenheit und Befindlichkeit der haut deutliche Unterschiede zwischen dem mittleren Gesichtsbereich, den Wangen und dem übrigen Gesicht feststellen lassen. Die Wangen sind meist trocken, fettarm und/oder feuchtigkeitsarm, während andere Gesichtsareale seborrhoisch wirken.


5. Trockene Haut
Die Haut wirkt rau, neigt zu roten Flecken und ist empfindlich gegenüber Temperaturschwankungen. Die Trockenheit wird verstärkt durch Seifen, zu trockene oder zu warme Luft, durch die Sonne oder längerfristiger Kontakt mit Wasser.

Kommt die Trockenheit durch eine unzureichende Talgproduktion zustande, so spricht man präziser von einer fettarmen Haut.


6. Fettarme Haut
Meistens wird sprachlich zu wenig genau zwischen trocken und fettarm unterschieden, denn genau genommen bedeutet trocken feuchtigkeitsarm. Sind fette Cremen für Sie ein Problem, weil Sie zu schwitzen beginnen, so haben Sie eher eine trockene Haut.


7. Feuchtigkeitsarme Haut
Bei diesem Hauttyp ist der Wassergehalt der Hornschicht sehr gering, es besteht ein Mangel an so genannten Natural Moisturizing Factors (natürliche Feuchthaltefaktoren der Haut). Sie werden dann das Gefühl haben, keine fette Creme zu vertragen, da Sie sie als unangenehm empfinden.

Kann der Organismus die Feuchtigkeit nicht mehr regulieren und nicht mehr binden, dann fehlt ihm das Natrium chloratum Nr. 8. Es ist der Betriebsstoff, mit dem der Flüssigkeitshaushalt der Haut reguliert werden kann.


8. Grobporige Haut
Die grobporige Haut ist eine Abart der feuchtigkeitsarmen Haut. Sie gilt als unschön; vor allem Frauen leiden darunter. Aus der Biochemie nach Dr. Schüßler wissen wir, dass große Poren auf einen Mangel an Natrium chloratum Nr. 8 hinweisen. Oft können jedoch schöne Erfolge mit den Mineralstoffen nach Dr. Schüßler erreicht werden, und die großen Poren gehen zurück.


9. Schuppende Haut
Desgleichen kann durch einen Mangel an Natrium chloratum Nr. 8 der Hornstoff in der obersten Schicht der Haut seinen Halt verlieren; trockene, rieselnde Schuppen sind die Folge - und zwar am ganzen Körper. Auch dies ist die Folge einer Austrocknung der Haut.


10. Welke Haut
Unter biochemischen Gesichtspunkten - jenseits der rein kosmetischen Hauttypen - kennen wir noch weitere Hauttypen. Dazu gehört die welke Haut.

Wenn die oberste Schicht der Haut zu wenig an Calcium fluoratum Nr. 1 aufweist, leidet die Spannkraft der Haut. Es ist wie bei den Blättern der Bäume: Werden sie nicht mehr vom Baum versorgt und fallen ab, so welken sie. Man kann hier von einer leichten Verrunzelung der Haut sprechen. Darunter versteht man jene sehr kleinen Fältchen, die erst wahrzunehmen sind, wenn die Haut aus nächster Nähe betrachtet wird.


11. Faltige Haut
Erleidet das Bindegewebe der Haut einen Mangel an Silicea Nr. 11 und schrumpft, so wird die oberste Schicht der Haut "zu groß". Sie "passt" nicht mehr und legt sich in Falten. Diese sind ausgeprägter und leicht zu unterscheiden von den winzigen Fältchen der welken Haut.

Übergewichtige Menschen, die strak abgenommen haben, sehen sich häuftig mit diesem Problem konfrontiert: Die "überschüssige" Haut hängt in Hauttaschen herab und ist nur schwer wieder straff zu bekommen.

Wie das Bindegewebe schrumpft, sieht man vor dem Ohr, wenn sich die darüber liegende Haut in Falten legt. Sie schiebt sich manchmanl schon in sehr jungen Jahren zusammen, ohne dass man bisher den Grund dafür kennen würde. Dasselbe gilt für die Lippenfältchen, die sich über der Ober- und Unterlippe bilden. Auch diese unangenehme Erscheinung zeigt sich bei Frauen oft schon in jungen Jahren.

Lassen Sie sich vom Jugendwahn nicht verrückt machen. Mit zunehmendem Alter stellen sich ganz natürlich Falten ein. Ich möchte hier ausdrücklich darauf hinweisen, dass der Sinn einer guten Kosmetik keinesfalls darin besteht, das Altern zu verbergen, oder gar eine Faltenbildung zu verhindern. Gut gepflegte Frauen, die Vitalität ausstrahlen, dürfen ruhig auch ein paar Falten im Gesicht haben. Sie wirken trotzdem interessant und schön.


12. Empflindliche Haut
Unter empfindlicher Haut versteht man in der Biochemie nach Dr. Schüßler jene Haut, die wegen des Mangels an Kalium phosphoricum Nr. 5 keine Belastungen abpuffern kann. Jede Druckstelle, der Einfluss von Kälte, Regen und Sonne wirkt sich sofort nachteilig aus: Rötung, Entzündungen und ähnliche Symptome sind die Folge. Die Haut reagiert also unmittelbar auf Belastungen durch die Umwelt reagiert, meist sind die Betroffenen auch einem besonderen inneren oder äußeren Stress ausgesetzt. Ferrum phosphoricum Nr. 3 schafft hier rasch Abhilfe.


13. Allergische Haut
Werden der Haut von außen belastende Stoffe zugeführt, so antwortet sie oft mit Rötungen, Juckreiz und Ekzemen. Man spricht hier von einer allergischen Reaktion. Bei manchen Menschen zeigen sich durch den Einfluss von Sonnenstrahlen Bläschen, die extram jucken: Hier liegt eine Sonnenallergie vor. Doch wie kommt es zu solchen allergischen Reaktionen?

D
as Bindegewebe unter der Haut ist eine der Deponien des Körpers: Schadstoffe und Säuren schlummern hier und warten darauf, ausgeschieden zu werden. Ist das Bindegewebe jedoch regelrecht "überfüllt" mit belastenden Stoffen, so macht die Haut mobil: Sie ruft um Hilfe und macht durch Reizreaktionen auf sich aufmerksam. Diese Symptome gehen unter Umständen in Entzündungen über. All dies ist unter anderem ein Zeichen für einen extremen Mangel an Ferrum phosphoricum Nr. 3.

Reagiert die Haut extrem auf Waschmittel oder andere waschaktive Stoffe (Waschmittelallergie), so steht im Hintergrund häufig ein Mangel an Natrium sulfuricum Nr. 10. Bei einer Kontaktallergie wehrt sich die Haut gegen bestimmte Metalle. Hier können Präparate mit hoch verdünnten Mineralstoffen und basische Bäder entlastend wirken, wie etwa Zell Fit und BaseCare.


Frühzeitige Hautalterung
Sie wird durch folgende Faktoren begünstigt:
- Nikotin
- übermäßige Sonnenbestrahlung (Solarium!)
- Kälte
- Wind
- großer Mangel an Mineralstoffen, wie den hoch verdünnten Mineralstoffen
- Mangel an Spurenelementen
- Stress
- Schlafmangel.


Die Reinigung der Haut
Eine gute und gründliche Reinigung der Haut ist Voraussetzung für eine gelungene kosmetische Pflege. Sie sollte daher an der Tagesordnung sein und nicht nur praktiziert werden, um grobe Verunreinigungen oder Make-up zu beseitigen

Die Reinigung der Gesichtshaut ist von großer Bedeutung, da das Gesicht Wettereinflüssen wie Wind, Sonne und Kälte, aber auch der Umweltverschmutzung in besonderem Maße ausgesetzt ist. Außerdem schminken wir uns mit Make-up und muten unserer Gesichtshaut oft ungesunde Farbstoffe zu.

Für die
Köperreinigung empfehlen sich vor allem Duschgele für Körper und Haare mit hoch verdünnten Mineralstoffen, die die Haut schonend reinigen.


Essen Sie sich schön!

Einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das Erscheinungsbild der Haut hat vor allem die Ernährung. Dabei empfiehlt es sind, besonders auf folgende Faktoren zu achten:

- Um Ihren Säure-Basen-Haushalt auf einem gesunden Niveau zu halten, sollten Sie auf die Zufuhr von genügend Gemüse und nichtsaurem Obst zu achten.

-
Daneben sollte Ihr Augenmerk auf einer ausreichenden Eiweißaufnahme liegen: Der Erwachsene braucht ein Gramm Eiweiß pro Tag je Kilogramm Körpergewicht - aber auch nicht mehr. Ein Übermaß schafft auf Dauer Probleme in Form der Eiweißspeicherkrankheit bzw. Eiweißdickleibigkeit. Beachten Sie: Auch Joghurt, Sauerrahm, Käse und andere Milchprodukte müssen in die tägliche Eiweißbilanz berücksichtigt werden!

- Eine Versorgung des Körpers mit hochwertigen ungesättigten Fettsäuren ist ebenso wichtig wie eine normale Wasserzufuhr.

-
Schadstoffe belasten die Deponien des Körpers, die Zellen und das Bindegewebe. Daher ist es so wichtig, dem Körper möglichst wenig künstliche Farbstoffe, Konservierungsmittel, Weichmacher und künstliche Aromastoffe zuzuführen. Sie sind mittlerweile gang und gäbe in unseren Lebensmitteln, verursachen jedoch Hautkrankheiten und Allergien und andere Zivilisationskrankheiten.

W
enn Sie eine Fastenkur beginnen wollen, rate ich Ihnen, eine ausreichende Mineralstoffversorgung durch die begleitende Einnahme von Mineralstoffen nach Schüßler zu gewährleisten. Sie ersparen sich damit viele unangenehme Symptome wie Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Anfälligkeit für Schnupfen, Heißhungerattacken u.s.w., die als Nebenwirkungen mit dem Fasten einhergehen können.


Bewegung macht schön

Der beste Weg, Haut und Körper mit Sauerstoff zu versorgen, ist körperliche Aktivität. Wenn Sie Ihren Körper bewegen, kann in jede Zelle ausreichend Sauerstoff gelangen, sodass die reaktionsfreudigen freien Radikale weniger Schaden anrichten können. Sie leisten unter anderem der vorzeitigen Hautalterung ("Aging") Vorschub, die mit Falten und Runzeln einhergeht.

Körperliche Bewegung steigert die Herzaktivität und verbessert auch die Sauerstoffversorgung der Haut. Die Zellen erneuern sich schneller, die Nährstoffe werden rascher in den Organismus aufgenommen und verwertet.

Kein Wunder also, dass Bewegung zu den besten Schönheitskuren für Ihre Haut zählt. Gönnen Sie sich täglich 30 Minuten körperliche Bewegung, vorzugsweise an der frischen Luft. Das steigert Lebensfreude Lebensqualität und verschönert zudem Ihr Hautbild!



DAS GESICHT

SPIEGEL DER SEELE

Dem Antlitz des Menschen kommt eine besondere Bedeutung zu: Es ist sozusagen der Spiegel der Seele. Als solcher zeigt es Emotionen und verrät konzentrierte Anspannung oder genussvolle Entspannung. Und wenn man noch genauer hinschaut, sieht man auch die Spurgen, die das Leben hinterlassen hat.


Die Antlitzanalyse

Das Antlitz des Menschen hat große Aussagekraft. Deshalb wurde in der Biochemie nach Dr. Schüßler die so genannte Antlitzanalyse entwickelt. Sie gibt uns das geeignete Mittel an die Hand, um aus dem Gesicht eines Menschen eventuell bestehende Mineralstoffmängel abzulesen. Im Antlitz trägt der Mensch sozusagen sein Rezept. Wer es dechiffrieren kann, weiß auch um seine Mangelzustände und seinen gesundheitlichen Status.

Werden die Speicher mit den Mineralstoffen nach Dr. Schüßler wieder aufgefüllt, so gehen die Mangelsymptome im Gesicht rasch wieder zurück. Wenn allerdings im Körper anderweitige Regenerationsarbeiten anstehen, muss das Auffüllen der Speicher waren. Die Mangelzeichen bleiben dann so lange bestehen, bis die Speicher wieder voll sind. Daran lässt sich sehr deutlich erkennen, dass Schönheit eine Sache des ganzen Körpers ist!

Gesichtspflege hängt daher für mich unmittelbar mit einer guten Versorgung mit hoch verdünnten Mineralstoffen - sowohl innerlich als auch äußerlich - zusammen. Deshalb habe ich diese Mineralstoffe in meine Kosmetik- und Körperpflegeprodukte eingearbeitet und nach kosmetischen Gesichtspunkten dei Salbengrundlagen und Rohstoffe ausgesucht, um die kosmetische Wirkung der hoch verdünnten Mineralstoffe noch zu fördern


Die Gesichtsreinigung

Make-up und Schminke lassen sich folgendermaßen mit pflanzlichen Ölmischungen entfernen:

- Vermischen und erhitzen Sie je 1 Teil
Kokosnussöl und Olivenöl und 2 Teile Traubenkernöl in einem Wasserbad. Füllen sie das ganze in eine verschraubbare Flasche ein. Nach dem Abkühlen geben Sie ätherische Öle dazu: 6 Tropfen Rosmarin, 4 Topfen Teebaumöl, 3 Tropfen Salbei. Schütteln Sie alles gut durch, tränken Sie einen Wattebausch oder Abschminkpad damit und nehmen Sie die Schminke ab.

-
Zur Nachreinigung empfehle ich das Waschen mit einem geeigneten seifenfreien und pH-neutralen Syndet (Hautreinigungsmittel), weil Schmutzpartikel aus der Umwelt, sowie die Ölreste gut emulgieren und mit Wasser abwaschen lassen. Außerdem wird der Säureschutzmantel der Haut nicht angegriffen, wie es bei normalen - auch natürlichen - Seifen der Fall ist.

Anschließend rate ich zur Anwendung eines Gesichtswassers, das Sie wie folgt zubereiten:

-
Machen Sie einen wässrigen Auszug mit grünem Tee. Dazu bereiten Sie aus einen viertel Kaffeelöffel Grüntee und eine Prise Pfefferminze für 250 ml Wasser einen Tee zu, lassen ihn 5 Minuten ziehen und anschließend abkühlen.

-
Geben Sie in ein halbes Glas Wasser (abgekocht und wieder abgekühlt) folgende hoch verdünnte Mineralstoffe: 10 Tabletten Ferrum phosphoricum Nr. 3, 10 Tabletten Kalium phosphoricum Nr. 5 und 10 Tabletten Natrium chloratum Nr. 8. Lassen Sie das Ganze ohne umzurühren ein paar Minuten stehen. Dann schütten Sie die Wasserlösung ohne den Milchzuckersatz in den abgekühlten Tee (die Trägersubstanz der hoch verdünnten Mineralstoffe ist Milchzucker, der sich gemeinsam mit den Tablettierungshilfsstoffen im Glas absetzt). Das ist ein gutes biochemisches Gesichtswasser für jeden Hauttyp und hält zwei Tage. Sie können es auch für Wangenkompressen verwenden.

Grüner Tee enthält Antioxidantien, und Pfefferminze erfrischt die Haut. Diese Pflege eignet sich für alle Hauttypen und ist eine Energiemischung für die Haut.

Mädchen und Jungen mit Akneproblemen empfehle ich, an Stelle der Pfefferminze zwei Prisen Stiefmütterchenkraut, vermischt mit Thymian, zu verwenden. Der Mineralstoffmischung sollten noch zusätzlich 10 Tabletten Natrium phosphoricum Nr. 9 beigefügt werden; es wird die entzündete Aknehaut beruhigen.

Die Energiemischung für den Körper und damit auch für die Haut ist eine Mischung aus Ferrum phosphoricum Nr. 3, Kalium phosphoricum Nr. 5 und Natrium chloratum Nr. 8, diese Mischung eignet sich daher für das Gesichtswasser sehr gut und auch für Wangenkompressen. Mit dem Natrium phosphoricum – Nr. 9 zusätzlich beruhigt sich eine entzündete Aknehaut.

Wenn Sie müde und abgespannt sind, denken Sie an eine Gesichtsmassage. Ihr Kreislauf wird angeregt und die Haut kommt wieder in Schwung.


Die Gesichtsmassage

Je mehr der Alltagsstress sich im Gesicht auszudrücken beginnt, desto mehr verspannt sich die Gesichtsmuskulatur. Die Anwendung von Mineralstoffen nach Dr. Schüßler ist da sehr hilfreich. Verbunden mit der Akupressurmassage erreichen Sie eine wohltuende Entspannung.

Diese Akupressurmassage sollte 5 bis 10 Minuten lang dauern. Versuchen Sie, sie in Ihr abendliches Reinigungsprogramm einzubeziehen.

- Nach der Gesichtsreinigung, wie oben beschrieben, empfehle ich, ein Massageöl mit hoch verdünnten Mineralstoffen dafür zu verwenden. Schütteln Sie die Flasche gut, geben Sie ein paar Tropfen Öl auf die Fingerspitzen und verteilen Sie sie auf dem Gesicht.

- Nun massieren
Sie mit dem Mittelfinger jeder Hand und gleiten mit den Fingern, wie im Folgenden beschrieben, gleichzeitig von Punkt zu Punkt. Bleiben Sie bei jedem Punkt mindestens 10 Sekunden. Wenn Sie Zeit haben, dehnen Sie die Massage auf eine Minute pro Punkt aus.

-
Beginnen Sie unter dem Haaransatz über dem Mittelpunkt der Augen und massieren sie kreisförmig nach innen.

-
Dann gehen Sie auf der Stirn zwischen Haaransatz und Augenbrauen weiter nach unten und massieren hier ebenfalls nach innen kreisend.

- Drücken Sie mit
den Daumen links und rechts des Nasenbeins knapp unter dem Augenbrauenansatz nach oben. Achtung: Das kann etwas schmerzen! Am äußeren Ende der Augenbrauen mit den Fingern massieren Sie kreisförmig nach innen und am äußeren Augenwinkel nach außen.

-
Jetzt werden die Backenknochen unter dem Augenmittelpunkt nach außen kreisend massiert.

-
Auf der Höhe der Nasenlöcher wird anschließend kreisförmig nach außen massiert.

- Massieren Sie i
n der Mitte oberhalb der Oberlippe im Uhrzeigersinn und gehen Sie dann weiter in die Mitte des Kinns. Auch hier massieren Sie im Uhrzeigersinn.

-
Jetzt suchen Sie die Kieferhöhle zu beiden Seiten des Kinns und massieren dort kreisförmig nach außen.

- Führen Sie d
ie Finger am Kiefer entlang auf halbem Weg zum Kiefergelenk und massieren Sie auch dort kreisförmig nach außen.

-
Schließlich suchen Sie den Muskel direkt vor Ihrem Kiefergelenk und massieren diesen Bereich mit geöffnetem Mund in kreisförmig in Richtung Hinterkopf.

Nach dieser entspannenden Gesichtsmassage empfiehlt es sich, eine Gesichtscreme aufgetragen, die hoch verdünnte Mineralstoffe enthält.


Welche Gesichtscreme ist geeignet?

Als besonders geeignet für die speziellen Anforderungen der sensiblen Gesichtshaut hat sich eine Gesichtscreme erwiesen, die alle notwendigen Betriebsstoffe enthält:

- So sorg
Calcium fluoratum Nr. 1 für eine gute Elastizität der Haut und beugt der Verrunzelung der Haut vor, die wir in der Biochemie nach Dr. Schüßler als welke Haut beschreiben. Der Hornstoff, der in der obersten Schicht der Haut enthalten ist, wird durch diesen Mineralstoff elastisch.

-
Die vielen Drüsen in der Haut verbrauchen viel Kalium chloratum Nr. 4. Dieser Mineralstoff erhöht die Fließfähigkeit des Blutes, sodass die feinen Kapillaren in der Haut leichter durchblutet werden. Dies beugt der Couperose vor bzw. mildert sie.

-
Nicht nur die empfindliche Haut braucht Kalium phosphoricum Nr. 5. Denn dieser Mineralstoff bringt Energie: Die Haut kann sich somit regenerieren und bekommt wieder ein gesundes, vitales Aussehen. In Verbindung mit Natrium chloratum Nr. 8 wird die Bildung neuer Zellen angeregt und der Alterund der Haut vorgebeugt.

-
Einer der bedeutungsvollsten Betriebsstoffe für die Haut ist das Natrium chloratum Nr. 8. Mit diesem Mineralstoff reguliert der Organismus den Flüssigkeitshaushalt grundsätzlich, also auch den der Haut. Ein Mangel an diesem Mineralstoff zeigt sich im Antlitz durch vergrößerte Poren.

- Oft
breiten sich gerade bei Frauen im Gesicht ockerfarbene Flecken aus, die man auch als Kaffeeflecken bezeichnet. Da diese häufig während einer Schwangerschaft auftreten, werden sie im Übrigen auch Schwangerschaftsflecken genannt. Es kommt also zu Pigmentstörungen. Der Betriebsstoff für eine gesunde Pigmentierung ist das Kalium sulfuricum Nr. 6, weil es dem Organismus hilft, die Produktion des Melanins, das für die Pigmentierung zuständig ist, zu steuern. Zur Behandlung von ausgeprägten Pigmentflecken können Sie auch regelmäßig Gesichtsmasken mit einem basichen Bad, etwa BaseCare, machen.

- M
it Natrium phosphoricum Nr. 9 reguliert der Organismus den Säure- und den Fettstoffhaushalt. Ist dieser Haushalt aus dem Lot, so kommt es zur fetten oder aber zur fettarmen, spannenden Haut. In beiden Fällen wirkt Natrium phosphoricum Nr. 9 regulierend und ausgleichend.

-
Silicea Nr. 11 ist der Betriebsstoff für die Substanz des Bindegewebes und beugt damit einer übermäßigen Faltenbildung vor. Aus diesem Grund gilt Silicea Nr. 11 auch als Verjüngungsmittel der Biochemie nach Dr. Schüßler. Auch bei diesem Problem empfehle ich parallel dazu die Einnahme des Betriebsstoffes.

Natürlich ist gerade für eine Gesichtscreme von besonderer Bedeutung, welche Fette, Öle und pflegende Substanzen eingearbeitet werden, ist doch unser Gesicht sozusagen unsere Visitenkarte, unser "Entree" beim anderen. Hier sollen Sie also ganz besonders darauf achten, dass die Zutaten auch zu den hoch verdünnten Mineralstoffen passen und diese in ihrer Wirkung optimal zur Geltund kommen lassen. Parfum, Mineralölbestandteile - besonders Paraffin und Vaseline -, aber auch Polyethylenglykol, Alkohol, Triethanolamin oder gar Parabene belasten eher, weil viele Menschen schon darauf sensibilisert sind.


Umsteigen auf Mineralstoffcremes:

Die Stoffe der "High-Tech-Kosmetik" müssen von der Haut mühsam verstoffwechselt und eingebaut werden. Werden diese "Bomben" plötzlich nicht mehr aufgetragen, so schreit die Haut nach der gewohnten Arbeit: Sie spannt oder wirkt trocken. Ich rate dann dazu, am Anfang die neue Gesichtsceme unter der gewohnten Pflege aufzutragen. Allmählich gewöhnt sich die Gesichtshaut, die nur allzu leicht mit Wirkstoffen überfordert wird, an die Mineralstoffcreme.

Wenn die Gesichtshaut trotzdem spannt oder Rötungen auftreten, können sich Frauen mit besonders feuchtigkeitsarmer Haut in der Umgewöhnungsphase helfen, indem sie unter die Gesichtscreme ein fettfreies Gel auftragen, das neben den hoch verdünnten Mineralstoffen Aloe Vera und Panthenol enthält (z. B. das Pre und After Sun Gel).

Die Gesichtscreme mit hoch verdünnten Mineralstoffen wird vor allem von all jenen Frauen gut vertragen, die auf viele Pflegeprodukte allergisch und sensibel reagieren. Sie erleben es als wahre Befreiung, die Haut auf ihre natürliche Aufgaben zurückzuführen, sodass sie wieder jung und frisch wird. Auch in der Winterzeit, die die Haut ja besonders beansprucht, können Frauen mit fettarmer Haut umsteigen; dann empfiehlt sich eine speziell für die Haut geeignete Creme, etwas Askinel.




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