|
Salben Alle Mineralstoffe gibt es in der Zubereitung als Salben, welche eine sehr angenehme Anwendung der Mineralstoffe nach Dr. Schüßler - Schüßler Salze - Schüßler Mineralstoffe ermöglichen. Im Laufe der Zeit haben sich aus unserer Erfahrung heraus verschiedene Salbenkombinationen als besonders wirksam erwiesen, die noch gesondert angeführt sind.
Bei der Verwendung der Mineralstoffe nach Dr. Schüßler - Schüßler Salze - Schüßler Mineralstoffe als Salben ist vor allem auf die verwendete Salbengrundlage zu achten. Organische Substanzen, wie Wollfett, sind als Salbengrundlage zu bevorzugen, obwohl sie nicht so schnell in die Haut einziehen und dadurch einen glänzenden Belag bilden. Der Behälter für die Salben sollte nicht aus Metall sein.
Die Salben können entweder mehrmals am Tag hauchdünn aufgetragen werden, auch einmassiert, ohne Verband, oder wenn notwendig als messerrückendicker Belag. Dieser wird durch einen entsprechenden Verband abgedeckt und täglich je nach Bedarf erneuert. Diese Form der Applikation (Anwendung) eignet sich besonders gut für die Nacht.
Das anstehende Problem bestimmt die Auswahl aus den verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten der Salben. Bei Schmerzen ist oft nur das äußerst behutsame Auftragen eines hauchdünnen Salbenfilmes angebracht, welcher so oft wie möglich am Tag erneuert wird.
Für eine besonders schnell wirksame bzw. intensive Behandlung von Wunden oder Schmerzen im Akutfall ist es am besten aus den Tabletten mit wenig Wasser einen Brei zu machen und diesen dick aufzulegen. Es ist auch möglich, mit mineralstoffhältigem Wasser getränkte Kompressen oder Tücher aufzulegen und Umschläge zu machen.
Auf eine gereinigte offene Wunde kann ohne weiteres eine Heilsalbe aufgetragen werden. Der Fettanteil ermöglicht einen elastischen Wundrand und damit ein besseres krustenfreies Heilen.
Bei der Behandlung von akuten Fällen ist die Berücksichtigung der Salbengrundlage von besonderer Bedeutung:
Die Verwendung von Paraffinölbeimengungen erscheint im Falle der Mineralstoffsalben nicht angebracht zu sein, da ja die Salben unter Umständen auch in die Nase eingebracht werden, wobei die Gefahr einer Inhalation von Paraffinöl gegeben ist. Dabei können Komplikationen auftreten, wie die Bildung von Fremdkörper Granulomen in der Lunge oder auch eine Lipid Pneunomie (Lipid - Fett, Pneunomie - Lungenentzündung). Daher wurde die Verwendung von Paraffinöl in Zubereitungen, die in die Nase eingeführt werden, per Erlaß verboten. Bei der Herstellung einer Salbe ist die Auswahl der Salbengrundlage besonders wichtig, es hängt nämlich die Arzneimittelpenetration (Eindringung des Arzneimittels) in das Gewebe davon ab, ob der Arzneistoff von der Salbengrundlage freigesetzt wird. Grundsätzlich gilt, daß polare Arzneistoffe (Mineralstoffe nach Dr. Schüßler - Schüßler Salze - Schüßler Mineralstoffe sind ionogene Mineralstoffverbindungen) in hydrophilen Salbengrundlagen eingearbeitet, die beste Freigabe von Arzneistoffen erzielen und sehr tief in die Haut eindringen können.
Daher sind Salben mit einem Wasseranteil zu bevorzugen. Mit der Lipidkomponente (Fettkomponente) entsteht eine Wasser in Öl Emulsionssalbe. Auch hier ist die Abgabe des Mineralstoffes gewährleistet, da beim Auftragen der Salbe auf die Haut die Emulsion den wasser- und mineralstoffhältigen Anteil freigibt. Die Fettkomponente kann die Haut pflegen und besonders bei schuppender, rissiger Haut von Bedeutung sein. Für fettfreie und besonders tiefenwirksame Anwendungen sollte jedoch auf Gele zurückgegriffen werden (Schleimhäute, Akne, Rheuma, Gelenke, ...)
Gel
Gele sind hydrophile Salbengrundlagen:
Eine hervorragende Möglichkeit, die Mineralstoffe äußerlich an den Körper zu bringen, besteht in der Möglichkeit, sie in ein Gel einzuarbeiten. Zum Unterschied zur Salbe wird dem Mineralstoff beim Gel ein besonders gutes Eindringen in das Hautgewebe ermöglicht, weil es eben zu einem hohen Prozentsatz Wasser enthält und fettfrei ist.
Besonders zu empfehlen ist die Anwendung eines Gels, wenn sehr schnell geholfen werden soll, eine gute Tiefenwirkung erforderlich ist, wie z.B. bei Gelenksbeschwerden, und wenn Fettkomponenten nicht erwünscht sind.
Cremegel
Bei längerer Verwendung für chronische Beschwerden (Krampfadern) kann es wünschenswert sein, eine rückfettende Komponente einzuarbeiten. Dabei bleibt die intensive Tiefenwirkung des Gels erhalten.
|