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Kalium chloratum, Nr. 4
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Kalium chloratum, biochemische Salbe - Cremegel Nr. 4
- Durch seine enge Beziehung zum Faserstoff reguliert dieser Mineralstoff die Fließfähigkeit des Blutes. Er ist der Drüsenbetriebsstoff.
In den Bronchien ist durch diesen Mineralstoff der Faserstoff gebunden, wodurch bei einem Mangel ein Husten mit weißlichgrauer Schleimbildung entsteht. Die Salbe wird zur Linderung des teilweise oft schmerzhaften Hustens in Verbindung mit der biochemische Salbe Nr. 3 auf Brust und Rücken eingerieben. Die Salbe wirkt heilend bei einem Katarrh mit ebensolcher Schleimbildung, auch bei Stirnhöhlenkatarrh oder sich eindickendem Schnupfen.
Verliert durch einen Mangel an diesem Mineralstoff der Faserstoff im Blut seinen Halt, vergrößert sich der Widerstand beim Durchfluß des Blutes in den kleinen Gefäßen, wodurch diese in Form von Couperose oder Besenreisern sichtbar werden. Die Äderchen werden oft auch an den beiden Nasenflügeln sichtbar. Die Einnahme des Mineralstoffes sollte in diesen Fällen unbedingt durch die Anwendung der Salbe unterstützt werden. Durch die Fähigkeit des Mineralstoffes, die Fließfähigkeit des Blutes zu regulieren, ist die biochemische Salbe Nr. 4 unverzichtbarer Bestandteil der Salbenkombination für Krampfadern.
Verliert der Faserstoff im Gewebe seinen Halt, tritt er als Hautgrieß, hauptsächlich im Gesicht sowie an den Oberarmen und Oberschenkeln an die Oberfläche. Die dabei entstehenden Körnchen können nicht ausgedrückt werden wie Mitesser; sie reduzieren sich durch die Anwendung der biochemische Salbe Nr. 4.
Die biochemische Salbe Nr. 4 verhindert Verklebungen und Verwachsungen durch ihre Fähigkeit, Faserstoff zu binden. So ist sie angebracht nach Operationen (wie z.B. der Blinddarmoperation) ebenso nach Abklingen von Entzündungen der Sehnenscheiden, der Gelenke und der Schleimbeutel.
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