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Natrium chloratum, Nr. 8
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Natrium chloratum, biochemische Salbe - Cremegel Nr. 8
- Der Mineralstoff ist für den Flüssigkeitshaushalt, für die Bildung der Schleimhäute, für alle jene Körperteile, die nicht durchblutet werden, sowie für Entgiftungsvorgänge zuständig.
Tritt ein Mangel auf, treten an den betroffenen Hautstellen scharfe dünne, brennende Sekrete aus. Die Absonderungen sind stark salzhaltig und greifen die Haut an, wie z. B. Schweiß unter den Achselhöhlen, in den Kniekehlen. Auch Tränen reizen in diesem Falle die Lidränder, die sich in der Folge entzünden. Da die Salbe in Fällen nässender Hautausschläge wegen ihres Fettgehaltes schlecht vertragen wird, ist ein Mineralstoffbrei (siehe äußere Anwendung) vorzuziehen.
Sehnen, Bänder, aber vor allem das Knorpelgewebe sind von diesem Mineralstoff besonders abhängig. Deshalb ist die biochemische Salbe Nr. 8 angezeigt bei Knorpelproblemen in allen Gelenken. Dies trifft auch zu, wenn das Knorpelgewebe weitgehend ausgetrocknet ist und dadurch bei Bewegungen reibende, dumpfe und knackende Geräusche zu hören sind. Vor allem bei Gichtknoten in den Fingern ist sie ein unverzichtbarer Bestandteil der zuständigen Salbenkombination. Bei Bandscheibenbeschwerden bewirkt die Salbe, daß diese durch Flüssigkeit aufquellen und damit ihre Elastizität zurückbekommen. Bei Problemen mit den Sehnen und Bändern sollte diese Salbe ausdauernd eingerieben werden.
Da dieser Mineralstoff entgiftend wirkt, ist die Salbe ein hervorragendes Mittel bei Insektengiften, vor allem wenn darauf heftig reagiert wird. Das betrifft Mücken-, Wespen- aber auch Bienenstiche. Für die Milderung der Erstreaktion kann es notwendig sein, einen Mineralstoffbrei aufzutragen. Ein dickerer Salbenbelag kann unter Umständen auch reichen.
Bei einem hartnäckigen Schnupfen reicht es unter Umständen nicht, die Mineralstoffe einzunehmen und einzutropfen, auch das Einreiben der Salbe im äußeren Bereich der Nase unterstützt die Heilung.
Dr. Schüßler schreibt auf Seite 19 der "Abgekürzten Therapie" bezüglich Kochsalz: "Hat eine Partie Zellen, die unter der Epidermis sich befinden, kein Kochsalz, so können sie das für sie bestimmte Wasser nicht aufnehmen; dasselbe wölbt die Epidermis bläschenförmig empor. Der Inhalt der Bläschen ist wasserhell."
Da es dem Mineralstoff möglich ist, Flüssigkeit in die Zellen zu ziehen, bzw. er den Zellen die Regulierung des Flüssigkeitshaushaltes ermöglicht, ist seine Anwendung in der Form als Salbe bei Verbrennungen aber auch nach intensiver Sonneneinstrahlung besonders zu empfehlen.
Die biochemische Salbe Nr. 8 ist nicht nur für diese Bläschen zuständig, sondern nach Dr. Schüßler auch bei Gürtelrose neben der Einnahme der Mineralstoffe: "Gegen Gürtelrose wende man Natrium muriaticum an"
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